Metakognition bedeutet einfach übersetzt: „Über das eigene Denken nachzudenken und die eigenen Denk- und Lernprozesse zu verstehen und zu kontrollieren.“ … so die Übersicht mit KI.
Metakognition bedeutet auch, über das eigene Denken, das Denken über das Denken der anderen Menschen und die damit verbundenen Prozesse und Schemata (bsp. kognitives Schema, auch als ergänzende und erreichbare Insel bzw. betretbaren Raum) nachzudenken und die eigenen Denk- und Lernprozesse zu verstehen und verstanden zu haben, sowie verstanden zu haben und zu verstehen. Eine Beobachterposition ist erforderlich. Man kann dies auch als Theory of mind beschreiben.
Was ist mit: Über das Gedachte nachdenken?
Ich bin in der Annahme des Prinzips der Metakognition in den letzten Jahren auf Herausforderung gestoßen. Und zwar in der Verarbeitung und Anwendung des Prinzips der Metakognition als zusätzlichen Raum bzw. zusätzliche Methode, um mit der Metakognition zu denken und zu arbeiten. Es hat sich herausgestellt, dass es sich bei mir dabei um zusätzliche Prozesse handelt, welche quasi als Vervielfachungen, Doppelungen und zusätzliche Be- und Verarbeitungen zu verstehen sind, da ich die Prinzipien der Metakognition seit über 25 Jahren auf Basis Inseldenken, Mnemotechnik, Loci- und Routenmethodik, Gedächtnis- und Gedankenpalast sowie in der Übernahme / Annahme weiterer Denk- und Kommunikationsmodelle, Abgleichungen, Integration von Lern- und Denkprozessen verwende. Ich wende auch automatisiert Kommunikationsmodelle als Denkmodelle an. Das ist routiniert und war schon in der westfälischen Klinik in der Haard festgestellt worden. Dieses automatisierte, heteronome, teilweise autonome und autodidaktische Verhalten wurde ebenso in der Inselbegabung festgestellt. Psychologisch – und auch soziologisch – betrachtet, wohl eine Fähigkeit, welche als Savantfähigkeit beschrieben wird.
Für mich jedoch seit über 25 Jahren – also auch vor, während und nach dem Feststellen der im Zusammenhang mit dem Savant-Syndrom typische Funktionsweise des Gehirns bzw. der Gedächtnisse – normal.
Wenn ich mit visualisierten bzw. visualisierbaren und nicht-visualisierbaren Inhalten denke, und bspw. Bilder / Informationen und ähnliches abrufe („ich gehe auf einen Inhalt zu“), habe ich die Prinzipien der Metakognition zwangsläufig. Würde ich Metakognition als zusätzliches Modell anwenden, entstehen zwangsläufig Vervielfachungen. Dazu zählt, ganz banal, auch das über Kommunikationsmodelle bzw. Denkmethoden nachdenken und abgleichen bzw. während des Abgleichens nachdenken.
Es dauerte lange, bis sich herausgestellt hat, dass sich eine Vervielfachung u.a. negativ auf typische, atypische und atypisch funktionale Abläufe auswirken kann. Dies dann mit anderen Modellen abzugleichen und Überschneidungen zu finden, ist ebenso umfangreich und entsprechend meiner üblichen, mir nähergebrachten Funktionsweise des Gehirns bzw. der Gedächtnisse eine Überkapazität. Um die übliche Funktionsweise ordentlich und stabil zu halten, gab man mir Loci- und Routenmethodik sowie Mnemotechnik mit. Demnach also auch, um das Gehirn bzw. die Gedächtnisse neuronal und kognitiv für und vor Überlastung und Überkapazitäten sowie deren Folgen, u.a. funktionelle Störungen, zu schützen. Die Methodiken und Technik ist schon vor dem Aufenthalt in der westfälischen Klinik in der Haard „intuitiv“ vorhanden gewesen und bekam quasi „Name und Stabilität anhand des bereits vorhandenen Denk- und Verhaltensmusters“. Das hatte sowohl aus psychologischer und aus medizinischer Sicht bzw. mit Berücksichtigung psychologischer und medizinischer Aspekte Effektivitäten.
Ich dachte gerade über die Verbindung zur Gedächtniskunst nach. Ja, die Definition versteht Mnemotechnik, Loci- und Routenmethodik, Gedächtnis- und Gedankenpalast sowie viele weitere Denk- und Kommunikationsmodelle als Gedächtniskunst.
Entsprechend des Prinzips eines „Daueraufhängers“ (Vervielfachungen, Dopplungen vermeiden): Wenn etwas intuitiv vorhanden ist, da es der typischen und auch atypischen Funktionsweise des Gehirns bzw. der Gedächtnisse entspricht, kann das einer zusätzlichen künstlerischen Anwendung entsprechen? Ja, durch Beobachtung und Feststellung einer anderen Person. Das ist mit Orientierung und Anwendung sowie Schlussfolgerungen abhängig. Identisch, wie im Zusammenhang mit Metakognition als zusätzliche Methode.
Das Gehirn, die Funktionsweise des Gehirns bzw. der Gedächtnisse sind bereits vor der Geburt und in der Phase bis vor vollständige Entwicklung des Gehirns u.a. auf das Denkschema ausgelegt.
Anhand mit Orientierung und mit Definitionen und Schlussfolgerung: Ja, auch künstlerisch. Kann und darf künstlerisch verstanden werden. Kommt wahrscheinlich nur selten dazu, dass jemand „künstlerisch“ oder „Was für eine Gedächtniskunst“ kommuniziert.
Klar könnte nun ein „nachvollziehbar“ kommen. Ich kenne nur keinen anderen Menschen, welcher Gedächtnis- und/oder Gedankenpalast, Mnemotechnik(en) und/oder Loci- und Routenmethodik verwendet. Ich kann niemanden fragen, um Abgleiche zu haben. Demnach: Nein, der Aufwand mit künstlerischem, didaktischem und/oder autodidaktischem, auch kognitivem Aufwand, ist für mich nicht nachvollziehbar, mangels Abgleichfähigkeit.
Kommen wir zu: Vergleiche. Nein. Würde ich einschätzen wollen, welcher Aufwand für Gegenüber gegeben ist, meine ich zu wissen, das Gegenüber eine neuronale und kognitive Auslastung hat. Ich habe als Grundlage meine neuronale und kognitive Auslastung, und auf einer Auslastungsbasis vergleicht man nicht.
Nachstehend eine kurze Aufschlüsselung der Bedeutung der Begriffe funktional, atypisch und atypisch funktional im Kontext der Denk-, Verhaltens- und Lernprozesse:
- Funktional: Die Prozesse erfüllen ihren Zweck. Abläufe und Ergebnisse sind eine Folge. Sie ermöglichen das Denken, Lernen und Handeln effektiv (wenn auch nicht zwingend in einer Weise, die andere als „normal“ empfinden).
- Atypisch: Die Prozesse weichen von der neurologischen, kognitivien und/oder kommunikativen Norm ab (z.B. durch die automatisierte Integration von Gedächtnistechniken und die „spezifische“ Funktionsweise des Gehirns und der Gedächtnisse). Mit Kommunikativ ist die Kommunikation (neuronal, kognitiv …) gemeint. Dazu zählt auch verbales- und non-verbales Verhalten.
- Atypisch funktional: Eine Kombination, die besagt, dass die Abweichung von der Norm (Atypik) gerade das ist, was das System funktionsfähig und effizient machen könnte.
Das Denken über das Denken, mit dem denken… Vervielfachungen, „never ending stories“, und auch für sich alleine: eben aufwendig.
