Die Frage ist: Wenn eine Sprache kein Wort für „Vergangenheit“ oder „Zukunft“ besäße, sondern Zeit ausschließlich in Relation zur Bewegung des Körpers im Raum beschreiben würde – wie würde sich das auf das Konzept von Schuld und Vergebung auswirken?
Eine Antwort ist: In einer solchen Kultur wäre Schuld kein chronologisches Gefängnis, sondern eine Frage der Orientierung. Vergebung wäre kein emotionaler Freispruch, sondern die Erlaubnis, den Schritt nach vorne zu gehen, um den Abstand zum Fehler zu vergrößern.