Der neue Euro

Ja, da gibt es aktuell spannende Entwicklungen! Die Europäische Zentralbank (EZB) arbeitet intensiv an der dritten Serie der Euro-Banknoten. Wir befinden uns gerade in einer heißen Phase des Prozesses.

Hier ist der aktuelle Stand (März 2026):

1. Die Themenauswahl

Es stehen zwei Hauptthemen zur Auswahl, die das bisherige Design „Zeitalter und Stile“ (die Fenster und Brücken) ablösen sollen:

 „Europäische Kultur“: Hier stehen berühmte Persönlichkeiten und kulturelle Orte im Fokus. Geplant sind Motive wie Maria Callas (5 €), Ludwig van Beethoven (10 €), Marie Curie (20 €) oder Leonardo da Vinci (100 €).

– „Flüsse und Vögel“: Dieses Thema setzt auf Natur und Ökosysteme. Mögliche Motive sind etwa der Eisvogel, der Weißstorch oder der Säbelschnäbler, kombiniert mit typischen Flusslandschaften.

2. Der aktuelle Zeitplan

– Bis Ende April 2026: Ausgewählte Designer:innen reichen gerade ihre konkreten Entwürfe bei der EZB ein.

– Sommer 2026: Die eingereichten Entwürfe werden von einer Jury bewertet. Danach bist du gefragt: Es wird eine öffentliche Umfrage geben, bei der alle Bürger:innen der EU ihr Feedback zu den finalen Designvorschlägen abgeben können.

– Ende 2026: Der EZB-Rat will auf Basis dieser Umfrage die endgültige Entscheidung über das neue Aussehen verkünden.

3. Wann kommen sie in den Geldbeutel?

Auch wenn das Design bald feststeht, müssen wir uns etwas gedulden. Nach der Entscheidung müssen die Sicherheitsmerkmale finalisiert und die Scheine gedruckt werden. Man plant damit, dass die ersten neuen Scheine frühestens 2028 oder 2029 tatsächlich im Umlauf sein werden.

Warum das Ganze?

Neben der frischen Optik geht es vor allem um Sicherheit (neue Anti-Fälschungs-Merkmale) und Inklusivität. Die neuen Scheine sollen so gestaltet sein, dass sie zum Beispiel für Menschen mit Sehbeeinträchtigung noch besser unterscheidbar sind.

Meiner Einschätzung nach wird auch ein, u.a. durch den Einbezug von Bürger:innen zur Motivauswahl „Unsere Entscheidung:en, unser Geld.“ wiedergespiegelt, was sensibel ist. 

Klar ist, das ein Wir-zusammen erkennbar ist, ob es das Wir-Gefühl stärkt, bleibt fraglich, und meinem Verständnis nach aufgrund der Dynamiken u.a. in Deutschland spannend. Die skandinavischen Länder dürften dabei in den oberen Positionen sein. Außerdem: Niederlande, Slowenien.

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