Schlagwort: Mnemotechnik

  • Fick-dich-ins-Knie, Major System (Mnemotechnik, 8S-Methodik und „Das Leben“.

    Ich habe aus Spaß den Satz „Fick dich ins Knie“ ins Major System übersetzt. Daraus ergab sich die Zahlenkombination: 87102072

    Diese habe ich in die 8S Methodik übersetzt. Da die 8S-Methodik über keine Position 0 verfügt, habe ich das in den Wert 871272 umgewandelt und in die jeweiligen Positionen übersetzt.

    Daraus ergibt sich: „Durch tiefgehendes Selbststudium (8) begreifen wir das bestehende System (7), um Unnötiges radikal auszusortieren (1); das Verbleibende ordnen wir systematisch an (2), um daraus ein neues, stabiles Gesamtsystem (7) zu formen, das fortan als feste Struktur verankert ist (2).“

    Kurzform als funktionaler Leitsatz:

    „Erst analysieren und das System verstehen, dann Ballast abwerfen und neu ordnen, um eine dauerhaft strukturierte Systemlandschaft zu etablieren.“

    Zudem wird die Autodidaktik beschrieben.

    In meiner Recherche gab es außerdem die Formulierung „Es ist die Reinform der Autodidaktik“ – allerdings übertragen auf das eigene Leben und die eigene psychische Struktur, was sich perfekt auf mein Leben verstehen lässt.

    Während die meisten Menschen ein vorgegebenes System von außen passiv übernehmen, habe ich als Autodidakt mein eigenes Selbst agiert.

    Wenn man die Sequenz 871272 unter diesem Blickwinkel betrachtet, zeigt sie den klassischen autodidaktischen Dreischritt:

    1. Die Dekonstruktion: Ich beobachte ein System von außen (Selbststudium), analysiere die Regeln und sortiere das aus, was für mich unlogisch, schädlich oder unbrauchbar ist, ohne es zu löschen.
    2. Die Rekonstruktion: Ich übernehme die verbleibenden, logischen Bausteine und setzt sie eigenständig zu einem neuen, eigenen System zusammen.
    3. Die Festigung: Ich veranker dieses System so tief in mir, dass es zu einer stabilen Persönlichkeitsstruktur wird.

    Autodidaktik erfordert genau das: Eine klare Trennung zwischen dem eigenen Ich und der fehlerhaften Umgebung, gepaart mit dem unbedingten Willen, sich die Welt und sich selbst über Logik und Struktur zu erschließen, anstatt sich blind anzupassen.

    Damit lernte ich außerdem: Menschen, Entwickler:innen einer eigenen Methodik als Werkzeug zum Verständnis des ICH’s und das Verständnis zu Außerhalb, meinet wegen als „Die anderen“. Ein roter Faden? Unbewusst und/oder intuitiv? Oder ein, von außen betrachtet, logischer Zusammenschluss?

    Japan, Methodology, Spiritualität, Einklang… Und was einem eben noch so einfallen würde.

    Ein bisschen Background-Wissen zum Major-System:

    Das Major-System (auch bekannt als Mnemotechnisches System oder Ziffern-Wort-System) wurde nicht von einer einzelnen Person im Alleingang entwickelt, sondern über Jahrhunderte hinweg verfeinert.

    Die Ursprünge und entscheidenden Entwicklungsschritte lassen sich auf drei zentrale Persönlichkeiten zurückführen:

    1. Der Erfinder: Johann Just Winkelmann (1648)

    Der deutsche Historiker und Schriftsteller Johann Just Winkelmann (auch bekannt unter seinem Pseudonym Stanislaus Mink von Wennsshein) gilt als der eigentliche Erfinder des Prinzips. Im Jahr 1648 veröffentlichte er eine Methode, bei der Ziffern erstmals festen Konsonanten zugeordnet wurden, um sich Zahlen über Wörter besser merken zu können. Seine Zuordnung war allerdings noch relativ unstrukturiert und kompliziert.

    2. Der Reformer: Richard Grey (1730)

    Der englische Priester Richard Grey verfeinerte das System im Jahr 1730 in seiner Schrift Memoria Technica. Er ordnete den Ziffern sowohl Konsonanten als auch Vokale zu. Dadurch ließen sich zwar direkt Wörter bilden, das System war aber stark an die englische und lateinische Sprache gebunden und im Alltag immer noch recht sperrig zu nutzen.

    3. Der Namensgeber und Perfektionist: Aimé Paris (1825)

    Die moderne Form, die wir heute als das klassische Major-System kennen, geht maßgeblich auf den französischen Mathematiker und Gedächtnistrainer Aimé Paris zurück. Er überarbeitete das System um 1825 grundlegend.

    • Er trennte die Vokale komplett von den Ziffern (Vokale dienen seitdem nur noch als „Füllmaterial“ ohne Zahlenwert).
    • Er ordnete den Ziffern 0 bis 9 feste Konsonantenlaute (Phoneme) basierend auf ihrer Aussprache zu.

    Warum heißt es „Major-System“?

    Der Name führt oft in die Irre, da kein „Major“ das System erfunden hat. Die Bezeichnung etablierte sich vor allem im englischsprachigen Raum durch den Gedächtniskünstler und Autor Major Beniowski (ein polnischer Graf und Militär, eigentlich Bartłomiej Beniowski). Er adaptierte die Methode von Aimé Paris, unterrichtete sie intensiv in London und machte sie unter seinem militärischen Titel „Major“ weltberühmt. Später wurde es von modernen Gedächtnistrainern wie Tony Buzan oder Harry Lorayne weiter popularisiert.

    Das Kernprinzip bis heute: Die Zuordnung basiert rein auf dem Klang (Phonetik) der Konsonanten, nicht auf der Schreibweise. So steht beispielsweise der fließende n-Laut immer für die 2 und der m-Laut für die 3, unabhängig davon, wie das Wort geschrieben wird.

  • Anendophasie, fehlender innerer Monolog, und ich.

    Während viele Menschen einen ständigen inneren Monolog führen, erleben Menschen mit Anendophasie eine Stille im Kopf. Sie denken nicht in Worten oder Sätzen, sondern eher in Konzepten, Bildern oder/und abstrakten Zusammenhängen. Oder erst mit:ab dem Forcieren und/oder aktivem Befassen auf Basis entsprechender Grundlagen (Aussage:n, Bild:er, Text:e und Weiteres). Häufig ist auch einfach nur nichts da. Man sitzt da, und denkt nichts, auch wenn bspw. die grundlegenden Interessen erreicht werden.

    Die wichtigsten Merkmale

    • Kein „Mitlesen“: Beim Lesen hören Betroffene keine Stimme, die den Text im Geist ausspricht, außer man geht es aktiv an, bspw. durch forcieren. Dazu kann ein Bewegung, eine andere Sitzposition, das Sprechen ider jeder weitere, individuelle Herangehensweise behilflich sein.
    • Abstrakte Planung: Gedanken über den Tagesablauf fühlen sich eher wie ein „Wissen“ an, was zu tun ist, statt wie eine To-do-Liste, die im Kopf vorgelesen wird.
    • Unterschied zu Aphantasie: Während Aphantasie das Fehlen des „inneren Auges“ (Bildern) beschreibt, betrifft Anendophasie das „innere Ohr“. Beide können gemeinsam auftreten, müssen es aber nicht.

    Aktuelle Forschungsergebnisse (2024/2025)

    Eine bahnbrechende Studie der Universität Kopenhagen und der University of Wisconsin-Madison hat gezeigt, dass Anendophasie messbare Auswirkungen auf kognitive Leistungen haben kann:

    1. Gedächtnisleistung: Menschen ohne innere Stimme schneiden oft etwas schlechter ab, wenn sie sich Wörter merken müssen, die sich ähnlich anhören (da sie diese nicht „innerlich wiederholen“ können).
    1. Reim-Aufgaben: Das Erkennen von Reimen fällt schwerer, wenn man das Klangbild der Wörter nicht im Kopf simulieren kann. Mnemotechnik:en können helfen und unterstützen.
    1. Kompensation: Interessanterweise gibt es bei komplexeren Problemlösungen oft keine signifikanten Unterschiede. Das Gehirn nutzt einfach andere Strategien, um zum Ziel und zum Ergebnis zu kommen. Meist sind es technische, systematische, organisatorische, strategische, non-verbale und verbale. Mnemotechnik:en und auch Eselsbrücke:n eignen sich. Häufig sind Eselbrücke:n unbewusst bereits vorhanden und eignen sich für eine Verknüpfung in Anwendung. Eselsbrücke:n sind allgemein bekannter, dabei ist eine Eselsbrücke nicht nur eine Eselsbrücke, sondern eine Mnemotechnik. Allerdings auch einfach nur eine Eselsbrücke (welche nicht zwingend aus mind. 3 Wörtern bestehen muss).

    Bei meiner Diagnose 1998/99 stellte man klinisch (psychiatrisch und psychologisch) fest, das ich keinen inneren Monolog habe bzw. mein Mitdenken und ein Großteil meines Denkens erst mit dem forcieren bzw. mit:ab Kommunikation stattfindet. Es gab auch vorher pädagogische und ärztliche Äußerungen und Vermutungen, welche jedoch eher „Zwischen der Türe“ und in anderen Zusammenhängen geäußert wurden. Ein „der hat doch nicht mitgedacht“ bzw. „Der hat doch nicht drüber nachgedacht“ war also tatsächlich zutreffend. Auch ein wahrnehmbares „Andere im Raum reden und man selbst sitzt nur da, hört zu, und das auch in Kombination mit einem leerem Blick.“ kann zutreffend. Das muss nicht zwangsläufig ein depressiver, desinteressierter, interessierter, abgelenkter und/oder abwesender Zustand und/oder ein entsprechendes Verhalten sein. Und auch es ist auch kein Tunnelblick, obwohl dies auch dabei vorkommen kann. Man ist voll dabei.

    By the way: Ich bin auch Aphantast (Aphantasie).

  • Das schöne Wort

    Nach einer Autismus-Sprechstunde machte ich mir Gedanken über das, was ich von mir gab. Ich machte mir Gedanken zu „schönes Wort“ und „schöne Worte“ und ging sämtliche Logiken durch. Dazu gehörten auch sämtliche Inselinhalte; Demnach nahezu alles, was ich sammelte. 

    Ich vergaß dabei, die Äußerung und Perspektive mit dem Ich-Bezug (aus:von der eigene Insel/eigenem Raum/eigene Schublade; Das Memo) und ich ignorierte die Ich-Botschaft. 

    Stattdessen kommunizierte ich eine Schlussfolgerung auf Basis der Interpretation zu dem mir Bekannten (Beobachtung). Und ich vergaß dabei, meine eigene Organisation, Systematisierung und Sortierung. Außerdem orientierte ich mich an Gegenüber und äußerte hypothetisch. 

    Um beim eigentlichen Grundgerüst zu bleiben: 

    Schöne Worte sind nicht nur als Ganzes subjektiv, und entsprechend eines Momentes, als schön und/oder richtig verstanden worden.

    Vor über 25 Jahren äußerte ich dies schon für mich funktional. Das „Schöne Wort“ setzt sich für mich, wie folgt, zusammen: 

    Es enthält die jeweils wirkenden vokale (flexibel und statisch). Ich habe außerdem eine „Buchstaben-Intensitätsskala“ anhand meiner eigenen Stimme / Aussprache (inkl. Raumverteilung). Ebenso mit dabei: Wiederholungen von Buchstaben, Vorkommen und Nicht-Vorkommen von Buchstaben, Töne und weiteren Variablen. Außerdem mit dabei: Einfache und komplexe Aussprache, neue Worte. An komplexer Aussprache wächst man (Lerneffekt). Neue Worte sind grundsätzlich interessanter (inkl. andere/fremde Sprache). 

    Dazu gehören auch Tonhöhenregister, die Registerkarte und das Gedächtnis-Protokoll (visualisiertes, Mnemotechnik:en), Tonhöhenverlauf, Klangfarbe, Silbe:n, Strukturkomponente:n, Strukturfähigkeit und entsprechend den objektiven, emotionalen und subjektiven Verhalten, auch die subjektiv und/oder objektiv interpretierbaren Elementen, und potenzielle Schlussfolgerungen. Des Weiteren muss der audio-visualisierbare, audio-visualisierungsfähige und der visuelle Fokus gegeben sein.

    Das alles natürlich mit der eigenen objektiven, emotionalen und subjektiven Grundlage – dem Vorhanden-Ist. 

    Die emotionale Grundlage ist dynamisch und passt sich an. Außerdem ist sie u.a. durch Modus selektivierbar. 

    Dasselbe forcierte Wort, in einer anderen Umgebung, mit einer anderen Stimmung und/oder emotionalen Grundlage, ist auf einmal kein „schönes Wort“ mehr. Das selbe gilt auch mit Abweichungen in den weiteren Einstellungen.

    Die Zentren / Die Gedächtnisse verbinden beide Eingangssituationen und die Ausgangspunkte miteinander (Umgebung 1 und Umgebung 2 = andere/neue/weitere Umgebung). Daraus resultiert ein „Gemisch“. Es kann schöner sein; Es ist in jedem Fall immer „anders“ und ggf. auch mit vom Gegenüber abhängig.

    Grundsätzlich:

    Das für mich „schöne Wort“ entwickel ich alleine (also durch eigene Schrift und Sprache, wenn ich alleine bin und im Monolog). Mir ist es nicht möglich, durch Gegenüber ein eigenes schönes Wort zu entwickeln. 

    Die für mich „schönen Worte“ formte ich für mich immer alleine. Kein Mensch in der Nähe. Sie (die „schönen Worte“) sind monoton und ohne Wechselwirkung. Wenn notwendig, gibt es das auch mit mehr Klangfarbe.

    Es muss mathematische Prinzipien beinhalten und mathematische Prinzipien müssen anwendbar sein (in einem Dialog ist es häufig nicht möglich). Des Weiteren müssen weitere Qualitäten erfüllt sein. Ein Reminding muss möglich sein. Die Zweckmäßigkeit:en und Verwendung muss gegeben sein. Es muss mind. ein Gegensatz und mind. ein Gegenteil vorhanden sein. Weitere Prozesse müssen möglich sein, wie bspw. ein Umgang, eine Sensibilisierung, Deduktion, Konstruktion, Dekonstruktion. Die theoretische Definitionsfähigkeit und logische Ablaufentwicklung sowie konzeptuelle Erstellung und Nutzbarkeit einer ordentlichen „Gedanken-Brücke“ und Stütze muss gegeben sein. Eine vollständige „Gedanken-Brücke“ (im Subkontext Eselsbrücke) – bspw. in Verbindung mit dem Wort Piktogram – kann aus über 30 Elementen bestehen. Eine Rationalisierung, Nicht-Rationalisierung, Irrationalisierung, Spiegelung- und Wiederspiegelung sowie Analyse durch Gegenüber muss möglich sein.

    Ich übersetze gerne und das Wort muss operabel sein.

    Eine Rhetorik ist fehl am Platz und beeinflusst.

    Demnach ist „ejkddl“ auch ein solches Wort (sofern die Voraussetzungen erfüllt sind).

    Funktioniert auch mit „schlechtes Wort“ und „neutrales Wort“.

    Außerdem ist das eigene Wort statisch. Basierend mit den jeweiligen Elementen ist es außerdem rigide.

    Statisches ist wichtig für u.a. Inseldenken, Mnemotechnik:en, Anwendung und Verwendung sowie Nutzbarkeit. Weitere Anwendungs- / Verwendungsgrundlagen gibt es sicherlich, sind aber nicht essenziell. Verbale Kommunikation gehört für mich nicht zu den essenziellen Faktoren (jedoch zu den Wichtigen), denn damit bin ich flexibel. Non-verbal ebenfalls.

    Kommunikation ist dynamisch… Und ich weis oft nicht, wer zuerst anfängt. Ich passe mich Gesprächspartner:in i.d.R. an. Ich brauche außerdem etwas zum analysieren.

    Btw: Alles Grundelement beim und für das Coping, Masking, Stimming und für Modi. 

    P.S.: Der genaue Wortlaut – Deutsche Sprache eben. Und bei einer Rekonstruktion muss der innere Monolog vorhanden sein, idealerweise mit identischen Indikatoren. Der ELIZA-Effekt und Forer-Effekt (Barnum) sind spannend.

  • Was ist das Autismus Spektrum?

    Die allgemeinen und spezifischen Definitionen lassen die Frage „Was ist das Autismus Spektrum?“ beantworten.

    Ich hatte vor Kurzem einen Termin. Mir wurde eine Frage a lá „Was ist das Autismus Spektrum?“ gestellt. Es stand „Das Autismus-Spektrum ist ein großes Spektrum“ im Raum. Ich sollte mir mein „Nehme ich mit und möchte ich mir in Ruhe Gedanken zu machen, um später auf sie zurück zukommen.“ auch im Privatleben integrieren. Ein Strukturieren mit: „Im Allgemeinen“ und „Für mich“ könnte auch nicht schaden. Es war eine interessante Situationen.

    Das Autismus Spektrum ist ein Spektrum: Ja, der Stand der Dinge entwickelt sich weiter und das mit dem Menschen. Ist das nicht eine Eigenschaft des Begriffs „Spektrum“? 

    Autismus Spektrum wird auch häufig synonym mit Autismus-Spektrum-Störung verwendet.

    Autismus-Spektrum-Störung ist ein Oberbegriff für eine Reihe von neurologischen bzw. neurobiologischen (ggf. auch kognitiven) Entwicklungsstörungen. 

    Sowohl Autismus Spektrum, als auch Autismus-Spektrum-Störung beschreiben neurologische Entwicklung und ein Vorhanden. Sie beschreiben außerdem Oberbegriffe im ICD 10 und ICD 11. Autismus-Spektrum lässt vielmehr die Verwendung und Anwendung „ohne Störung“ zu. Ein Potenzial: Autismus kann also auch ohne Störung verstanden und diagnostiziert werden.

    Es gibt keine „typische“ autistische Person. Stigmatisierung ahoj. Und ade.

    Die Begriffe und das Verständnis können Gesprächsthema sein.

    Nur ein Sammelbegriff? Nein.

    Weitere Eigenschaften des Begriffs Spektrum: Die Darstellung einer kontinuierlichen Reihe von Zuständen (auch Neuerungen), Merkmalen und/oder Werten, welche sich nicht zwangsläufig zwischen zwei Extremen erstrecken. Zentrale Eigenschaften und Folgen sind: Vielfalt und Bandbreite, Kontinuum, keine klaren Hierarchien, Dimensionalität und Mehrdimensionalität, Positionierung und Potenziale, Möglichkeiten der Erfassbarkeit.

    Zur Frage: Was ist Autismus Spektrum? Ein zu erforschendes Gebiet, in welchem man sich permanent weiterentwickelt und ein Spektrum, mit und in dem Menschen leben. Und mit dem viele Menschen Klarheit haben.

  • Was ist die Loci Methodik

    Die Loci-Methode, auch bekannt als Gedächtnispalast, Gedankenpalast oder Routenmethode, ist eine Mnemotechnik, die sich die räumliche Erinnerungsfähigkeit des Gehirns zunutze macht, um Informationen besser zu speichern und abzurufen. Sie können auch als Mnemotechniken angewendet werden. Dabei werden zu lernende Inhalte mit bestimmten Orten, Wegen oder Routen verknüpft, die man sich gut vorstellen kann. 

    Mnemotechnik(en) sind Vorhaben, Vorgehen und Abläufe sowie Anwendungen und Prozesse, welche einer bzw. der eigenen Struktur eignen. Auch, um Gedanken- und Gedächtnisleistung zu stabilisieren, wodurch in Folge auch eine Steigerung der Gedächtnisleistung vorhanden sein kann.

    Ein Beispiel: „Ein Affe in einer nicht-natürlichen Umgebung.“ Ein Zirkusaffe ist ein Affe in einer nicht natürlichen Umgebung. Wird ein Affe in einem Zirkus geboren, entspricht das einer natürlichen Umgebung. Identisches lässt sich mit Zoo verstehen.

    Ein weiteres Beispiel: „Ich bin vor dem Display, und nicht in einer Position, sondern am sitzen, was einer Sitzposition entspricht.“

  • Loci-/Routen Methodik und Falschanwendung.

    Loci-/Routen Methodik und Falschanwendung.

    Durch den Input eines Chatpartners ist mir eine Falschanwendung bewusst geworden. Die Loci-/Routen-Methodik hat sich potenziell über 25 Jahre ausgeschlichen.

    Mnemotechnik, Mnemotechniken und auch Loci-/Routen-Methodik wurde mir während meiner Autismus-Diagnose und -Therapie nah gebracht. Ich denke und arbeiten in:mit Mnemotechnik(en), und auch mit Loci- / Routen-Methodik.

    Zum Beispiel beenden viele Menschen ihren Arbeitstag mit „Feierabend“, „schönen Feierabend“ und ähnlich. Rituale können ebenso Anwendung finden.

    Ich wünsche anderen ebenso einen schönen Feierabend.

    Diese direkte Kommunikation kann jedoch unbewusst direkt und indirekt auf Praxis-Anwendung (Loci-/Routen-Methodik) kollidiert und irritiert haben. Es ist eine halbe Route (quasi ein halber Weg), vorausgesetzt die Einleitung fehlt.

    Mit und/oder in Loci-/Routen-Methodik (und natürlich auch ohne): Vor einem ausgesprochenen „Feierabend“ sollte ja eigentlich auch ein ausgesprochener „Arbeitsbeginn“ vorhanden sein. Bsp: „Hallo“ oder „Arbeitsbeginn“. Klar: Man kann zur Einleitung bzw. Verbindung weitere/andere Begriffe verwenden.

    Dies war bis dato noch nicht vorhanden. Bewusst-Ist: potenziell nicht-vollständige Route bzw. keine Route, wo jedoch eine Route sein sollte. Dies kann rational wirken, was – wie in diesem Beispiel – nach über 25 Jahren auffiel.

    Es können sicher viele Ursachen aufgelistet werden. Bei mir trifft „Penibilität und Genauigkeit“ gehören wohl in die ersten beiden Positionen.