Hej.

.willkommen! ich bin tian und am 10.10.1989 in krefeld geboren. aufgewachsen bin ich am niederrhein, und lebe in berlin. ich bin autist und habe das savant-syndrom.

  • Informationen/Dynamiken zu Menschen mit atypischem Autismus und Substanzgebrauchsstörung

    Die Kombination aus atypischem Autismus (oder einer Form aus dem Autismusspektrum) und einer Substanzgebrauchsstörung (wie Methamphetamin/Crystal Meth) birgt eine hohe Komplexität. In der klinischen Psychologie und Psychiatrie spricht man hierbei von einer Doppeldiagnose. Von einer Doppeldiagnose (auch Komorbidität oder Dualdiagnose) spricht man immer dann, wenn bei einer Person zeitgleich zwei eigenständige klinische Störungsbilder diagnostiziert werden.

    Die aufgeführten Informationen gelten auch, wenn keine Doppeldiagnose besteht – bspw. bei bereits bestehender Autismus-Spektrum-Störung // Autismusdiagnose und späterem Konsumverhalten (also jede Störung für sich separat, auch ohne Substanzgebrauchsstörung-Diagnose)

    1.1. Spezifische Dynamiken bei Autismus und Methamphetamin

    Die Einnahme von harten Stimulanzien wie Crystal Meth hat bei autistischen Menschen oft spezifische, hochriskante Ursachen und Wirkungen:

    • Sensorische und Soziale Entlastung („Self-Medication“): Crystal Meth führt zu einer massiven Ausschüttung von Dopamin und Noradrenalin. Autistische Menschen nutzen dies häufig unbewusst als Kompensation für soziale Überforderung, Reizüberflutung oder exekutive Dysfunktionen (Konzentrations- und Handlungsprobleme). Viele Menschen haben neben dem Autismus auch noch zeitgleich Probleme/Störungen mit den Dopaminrezeptoren bzw. mit der Dopaminerstellung / -ausschüttung.

    • Funktionale Leistungssteigerung: Häufig steht am Anfang nicht der Wunsch nach einem „Rausch“, sondern das Bedürfnis, im Alltag, in einer isolierten Situation, im Beruf oder bei Spezialinteressen mit maximaler Fokussierung zu funktionieren und soziale Maskierung (Masking) kraftvoller durchzuhalten.

    • Besondere Gefahren der Substanz: Crystal Meth besitzt ein extremes psychisches Abhängigkeitspotenzial. Durch die rasche Toleranzentwicklung und den Abbau von körpereigenen Neurotransmittern verstärken sich nach dem Abklingen des Rausches exekutive Dysfunktionen, Reizüberempfindlichkeiten, emotionale Dysregulationen und Rückzugstendenzen drastisch. Das tückische: Das passiert nicht immer. Außerdem: Häufig haben Menschen mit atypischem Autismus auch eine atypische Gehirnentwicklung, was zu einem stärkeren bis starkem Auf- bzw. Abbau von Neutransmittern führen kann.

    • Erhöhtes Risiko für Psychosen: Da sowohl die Autismus-Spektrum-Störung als auch Crystal-Meth-Konsum Einfluss auf die Reizverarbeitung und Wahrnehmung haben, steigt das Risiko für induzierte Psychosen, Paranoia oder schwere Überreizungszustände (Meltdowns/Shutdowns/Overloads).

    1.2. Herausforderungen im Hilfesystem

    Standardisierte Suchthilfe-Systeme stoßen bei autistischen Patient:innen häufig an strukturelle Grenzen:

    • Soziale und kommunikative Hürden: Gruppentherapien (wie in klassischen Entwöhnungsprogrammen üblich) erfordern ein hohes Maß an spontaner sozialer Interaktion, was bei Autismus zu massiven Überforderungen, Reizüberflutung und Therapieabbrüchen führen kann.

    • Fehldeutung von Verhalten: Ein autistischer Rückzug oder stereotype Verhaltensweisen werden in der klassischen Suchthilfe mitunter fälschlicherweise als „Verleugnung“, „Widerstand“ oder „mangelnde Motivation“ interpretiert.

    • Unflexible Versorgungsstrukturen: In vielen Einrichtungen fehlt die therapeutische Spezialisierung auf die Kombination von autistischen Informationsverarbeitungsstilen und akuten Abhängigkeitssyndromen.

    1.3. Erfolgsfaktoren für die Intervention und Therapie

    Ein wirksames Vorgehen erfordert eine integrierte Doppeldiagnose-Behandlung, die beide Komponenten gleichzeitig berücksichtigt (was auch gilt, wenn der Mensch mit atypischem Autismus ein Suchtverhalten entwickelt hat und keine Doppeldiagnose vorliegt):

    1. Strukturierte Einzeltherapie statt unstrukturierter/strukturierter Gruppe: Klare, logische Regeln, transparente Tagesabläufe und schriftlich fixierte Vereinbarungen geben Orientierung und reduzieren Reizüberflutung (Das Verhalten mit schriftlich fixierbaren Vereinbarungen scheinen Menschen mit atypischem Autismus selbstständig zu entwickeln; Die Umgebung, in der sich der Mensch mit atypischem Autismus bewegt, scheint nicht ausschlaggebend zu sein).

    2. Reizarmes Umfeld (Sensory Adaptation): Während des Entzugs und der Entwöhnung müssen sensorische Rückzugsm.glichkeiten vorhanden sein, um Überreizungen zu vermeiden.

    3. Kognitiv-verhaltenstherapeutischer Ansatz: Vermeidung von Metaphern; stattdessen Einsatz von konkreten, funktionalen Analysen (Wann genau entsteht der Druck zu konsumieren? Welche kognitive oder sensorische Funktion erfüllte die Substanz?).

    4. Aufbau alternativer Kompensationsmechanismen: Erarbeitung strukturierter Alltagspläne zur Regulation des Nervensystems ohne Substanzen (z. B. durch angepasstes Stimmen/Stimming, geplante Rückzugszeiten, Bewegung).

    5. Pharmakologische & Psychiatrische Begleitung: Fachärztliche Abklärung bezüglich Begleiterkrankungen (z. B. Depressionen, Angststörungen oder ADHS) unter strenger Berücksichtigung der Interaktionen mit dem Autismus-Spektrum.

    1.4. Anlaufstellen und Hilfewege

    Akutbereich /
    Entgiftung
    Qualifizierter Entzug in einer psychiatrischen Fachklinik (idealerweise
    mit Vorab-Information über den autistischen Hintergrund).
    Spezialisierte
    Beratung
    Suchtberatungsstellen mit Schwerpunkt und/oder
    Erfahrung mit Neurodivergenz.
    Autismus-ZentrenRegionalansässige Autismus-Therapiezentren (ATZ) zur begleitenden
    Erarbeitung von Reiz- und Alltagsmanagement.
    Ambulante
    Psychotherapie
    Psychotherapeut:innen mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie und
    Erfahrung im Autismusspektrum.

    Aspies e.V. bietet ein gutes Netzwerk: https://aspies.de/adressen-anlaufstellen/selbsthilfegruppen/shgs/

    Menschen mit atypischem Autismus haben eine stärkere Toleranzentwicklung als neurotypische Menschen?

    Die Aussage, dass Menschen mit atypischem Autismus pauschal eine physiologisch stärkere Toleranzentwicklung (pharmakodynamisch oder pharmakokinetisch) als neurotypische Menschen aufweisen, ist wissenschaftlich so nicht belegt.

    Dennoch existiert in der Praxis ein Phänomen, das klinisch oft wie eine beschleunigte oder stärkere Toleranzentwicklung wirkt. Es entsteht primär durch neurologische Besonderheiten und psychologische Kompensationsmuster.

    2.1. Physiologische Ebene: Atypische Sensorik und Neurochemie

    In der Pharmakologie ist bekannt, dass autistische Menschen auf viele psychoaktive Substanzen (sowohl Medikamente als auch illegale Drogen) anders oder unvorhersehbarer reagieren als der

    Durchschnitt:

    • Paradoxe Wirkungen: Es kommt häufig vor, dass beruhigende Substanzen aktivierend wirken oder Stimulanzien beruhigend (ähnlich wie bei ADHS).

    • Veränderte Rezeptorendichte: Das dopaminerge, serotonerge und GABAerge System ist bei Autismus anders reguliert. Das bedeutet nicht zwingend, dass der Körper den Wirkstoff schneller abbaut (kinetische Toleranz), sondern dass die Rezeptoren-Empfindlichkeit von Beginn an anders eingestellt ist.

    • Keine Belege für schnellere physiologische Gewöhnung: Es gibt keine Studien, die belegen, dass die körperliche Enzyminduktion oder die Rezeptor-Downregulation bei der Einnahme von Methamphetamin oder anderen Substanzen bei Autist:innen schneller abläuft als bei Neurotypischen.

    2.2. Psychologische und funktionale Ebene: Das Gefühl von „Nicht-Wirkung“

    Dass in der Praxis dennoch häufig extrem schnell höhere Dosen eingenommen werden, liegt meist an folgenden Mechanismen:

    a) Hohe Basistoleranz gegenüber Reizen und Dysphorie

    Autistische Menschen leben oft in einem Zustand permanenter Reizüberflutung (Sensory Overload) und hoher Grundanspannung. Wenn eine Substanz wie Crystal Meth diesen Zustand anfangs dämpft oder strukturiert, gewöhnt sich die Wahrnehmung extrem schnell an diese „neue Normalität“. Fällt dieser Dämpfungseffekt ab, wird der Kontrast zum unmedikierten Zustand als extrem unerträglich wahrgenommen – es entsteht sofort das Bedürfnis nach Dosissteigerung.

    b) Zielgerichtete Dosissteigerung statt Rausch-Suche

    Während neurotypische Konsument:innen Substanzen oft primär für Euphorie oder Partyerlebnisse nutzen, nutzen autistische Menschen sie überdurchschnittlich oft als funktionales Werkzeug (z.B. um sozial zu funktionieren, zu maskieren oder exekutive Aufgaben zu erledigen). Sobald der initiale Rausch nachlässt und die reine Funktionalität bröckelt, wird nachdosiert – was fälschlicherweise als körperliche Toleranz interpretiert wird.

    c) Erhöhte Schmerz- und Belastungsgrenze

    Die bei Autismus häufig vorkommende veränderte Interozeption (Wahrnehmung von Körpersignalen) führt dazu, dass Überlastungszeichen des Körpers (Herzrasen, Erschöpfung, Austrocknung) oft erst sehr spät oder anders wahrgenommen werden. Subjektiv wirkt die Droge dadurch weniger „giftig“ oder weniger stark, was die Hürde senkt, rasch höhere Mengen einzunehmen. Eine weitere Hürde kann das Stimming mit sich bringen. Es kann zu Substanzkonsum als verfeinertes Stimming/verfeinerte Methode/verfeinertes Verhalten kommen. Wenn Konsumhandlungen (z. B. das Anzünden, Drehen, Schmecken, das repetitive Ziehen an einer Vapes/Zigarette oder das Trinken aus einem bestimmten Glas) selbst den Charakter eines repetitiven Rituals (eines Stimmings) annehmen, wird nicht mehr nur wegen der chemischen Wirkung konsumiert, sondern wegen der motorischen und sensorischen Routine. Allerdings kann es auch dazu kommen, dass ein bestimmtes Ritualverhalten ausfällt (bspw. bestimmtes Ordnungssystem, bestimmte Abläufe, bestimmte Umgebung …), was ebenfalls in eine motorische und sensorische Routine wechseln kann (auch im Konsum kann es wechseln).

    Ebene MechanismusPotenzielle Auswirkung auf das Konsumverhalten
    PhysiologischAtypische
    Rezeptorkonfiguration / Reizverarbeitung
    Erfordert von Beginn an oft andere
    Dosierungen als bei Neurotypischen.
    KognitivSchnelle Gewöhnung an die mentale StrukturierungDas Gehirn fordert die Substanz rasch
    nach, um den „normalen“ Zustand
    aufrechtzuerhalten.
    InterozeptivEingeschränkte Rückmeldung
    körpereigener Warnsignale
    Ermöglicht Dosissteigerungen, die
    andere aufgrund von Nebenwirkungen
    stoppen würden.

    Die Wahrnehmung einer „stärkeren Toleranz“ bei Menschen atypischem Autismus ist meist keine schnellere körperliche Gewöhnung an die Chemie der Droge, sondern das Resultat einer atypischen Ausgangslage des Nervensystems kombiniert mit einem stark funktionalen Konsummuster. Bei vielen Menschen ist das Musterverhalten „von Haus aus“ stärker bis stark ausgeprägt

    Das Risiko besteht darin, dass Dosen sehr schnell gesteigert werden, um den funktionellen Effekthalt zu erzwingen – was das Toxizitäts- und Abhängigkeitsrisiko drastisch erhöht.

    Menschen mit atypischem Autismus (häufig einhergehend atypische Gehirnentwicklung) haben häufiger bis häufig einen Abbau bzw. schnelleren Abbruch körpereigener Neutransmitter und/oder Aufbau bzw. schnelleren Aufbau körpereigener Neurotransmitter, als ein neurotypischer Mensch.

    Diese Ausführung greift einen zentralen und fachlich fundierten Punkt der Neurobiologie auf: Die Grundannahme, dass bei Autismus-Spektrum-Störungen (inklusive des atypischen Autismus) eine veränderte Dynamik in der Synthese, Freisetzung, Wiederaufnahme und dem Abbau von Neurotransmittern vorliegt, ist zutreffend.

    Dass dies direkt mit der atypischen Gehirnentwicklung (z. B. veränderter synaptischer Plastizität und Konnektivität) zusammenhängt, unterscheidet das Nervensystem autistischer Menschen grundlegend von dem neurotypischer Menschen.

    3.1. Neurobiologische Dynamiken bei Autismus

    Die Forschung zeigt bei neurodivergenten Gehirnen tatsächlich Abweichungen in den Regulationsmechanismen der wichtigsten Botenstoffe:

    • Dopaminerges System: Das Belohnungs- und Motivationstextursystem zeigt häufig eine veränderte Dichte an Dopamintransportern (DAT). Dies führt dazu, dass ausgeschüttetes Dopamin in bestimmten Hirnarealen entweder schneller wieder aufgenommen/abgebaut wird oder die Rezeptoren nicht im gleichen Ausmaß reagieren. Die Folge ist eine erschwerte Aufrechterhaltung eines stabilen Dopaminspiegels.

    • Serotonerges System: Das sogenannte „Serotonin-Paradoxon“ bei Autismus zeigt, dass der Serotonintransport und der Metabolismus (Auf- und Abbau) oft drastisch dysreguliert sind (z. B. erhöhte Serotoninspiegel im Blut bei gleichzeitig atypischer Synapsen-Verteilung im Gehirn).

    • GABA und Glutamat (E/I-Inbalance): Es besteht häufig ein Ungleichgewicht zwischen dem dämpfenden Neurotransmitter GABA und dem erregenden Neurotransmitter Glutamat. Bei vielen Autist:innen wird GABA nicht in ausreichender Menge synthetisiert oder wirkt aufgrund veränderter Rezeptorstrukturen weniger hemmend. Der Abbau erregender Reize erfolgt dadurch verlangsamt oder gestört, was zur typischen sensorischen Übererregung führen kann.

    3.2. Die Verknüpfung zur Toleranz- und Abhängigkeitsdynamik

    Wenn man diese veränderte Transmitter-Kinetic betrachtet, erklärt dies das Phänomen einer schnell gefühlten oder realen Toleranzentwicklung auf molekularer Ebene sehr präzise:

    1. Beschleunigter Verbrauchs- / Depletions-Effekt:

    Substanzen wie Methamphetamin erzwingen eine massive Ausschüttung von Dopamin und Noradrenalin. Wenn das körpereigene System ohnehin zu einem rascheren Abbau oder einer schnellen Wiederaufnahme neigt (oder die Speicher schneller erschöpft sind), fällt der Spiegel nach dem Konsum (ggf. auch während dem Konsum) viel steiler und schneller ab als bei neurotypischen Personen.

    2. Schnellere Rezeptor-Desensibilisierung (Downregulation):

    Da das autistische Gehirn oft sensibler auf Ungleichgewichte reagiert oder Homöostase-Mechanismen (das Bestreben nach biochemischem Gleichgewicht) atypisch ablaufen, kann das System als Schutzreaktion die Rezeptoren noch schneller herunterregulieren. Die Folge: Die gleiche Menge der Substanz zeigt schon beim nächsten Mal kaum noch dieselbe biochemische Wirkung.

    3. Kompensation des Defizits:

    Ein Nervensystem, das von Natur aus Transmitter schneller abzieht oder unzureichend synthetisiert, gerät nach dem Nachlassen der Substanzwirkung in ein tiefes biochemisches Loch („Crash“). Um überhaupt das baseline-Funktionsniveau wiederzuerreichen, entsteht ein enormer physiologischer Druck zur Dosissteigerung. Außerdem kann es auch zu mentalen / emotionalen Tiefs kommen. Die Potenz eines Shutdowns ist recht hoch.

    Zusammenfassung

    Es ist nicht zwingend der Abbau der exogenen Droge durch die Leber (pharmakokinetische Toleranz), sondern die atypische Verarbeitungs- und Abbaugeschwindigkeit der körpereigenen Neurotransmitter an den Synapsen (pharmakodynamische Besonderheit).

    Diese neurobiologische Ausgangslage macht das Gehirn bei atypischem Autismus für hochpotente Stimulanzien biochemisch extrem vulnerabel.

  • Chronotopische Ethik: Wie eine räumliche Zeitwahrnehmung das Prinzip von Schuld und Vergebung transformiert

    Die Frage ist: Wenn eine Sprache kein Wort für „Vergangenheit“ oder „Zukunft“ besäße, sondern Zeit ausschließlich in Relation zur Bewegung des Körpers im Raum beschreiben würde – wie würde sich das auf das Konzept von Schuld und Vergebung auswirken?

    Eine Antwort ist: In einer solchen Kultur wäre Schuld kein chronologisches Gefängnis, sondern eine Frage der Orientierung. Vergebung wäre kein emotionaler Freispruch, sondern die Erlaubnis, den Schritt nach vorne zu gehen, um den Abstand zum Fehler zu vergrößern.

  • Medikamente und die Auswirkung auf Fähigkeiten

    In einem KJP Aufenthalt habe ich aufgrund div. Faktoren, u.a. aufgrund von Fehlschaltungen im Gehirn, Psychosen, motorischen Tics eine gute Mischung an Medikamenten erhalten. Außerdem habe ich an einer Medikamentstudie teilgenommen. Das war eine bunte Mischung aus Neuroleptika und weiteren Medikamenten, wie z.B. Alpha-2-Agonisten. Ursache für div. Symptome in meiner Kindheit können genetische Ursachen haben. Ein bekanntes und verbreitetes Symptom waren auch funktionelle Störungen und außerdem habe ich eine atypische Gehirnentwicklung.

    Das Ergebnis der Medikamenten sollte sein, dass die Symptome der angeborenen Einschränkungen behandelt und gemildert werden, was sich allerdings auch auf Fähigkeiten ausdehnte.

    Ich hatte ohnehin schon eine leichte Intelligenzminderung. IQs waren im 70iger Bereich (HAWK) und ich hatte/habe Lernstörung(en).

    Durch Recherchetätigkeiten bin ich darauf aufmerksam geworden, dass Neuroleptika u.a. für einen Fähigkeitsverlust sorgen können und die Kognition beeinträchtigen können.

    Folgen von Neuroleptika können sein:

    1. Unterbrechung hyper-systematisierender Netzwerke.
    2. Strukturelle Veränderungen bei Einnahme (auch Langzeit).
    3. Veränderungen in der Plastizität.
    4. Neurotoxizität und anticholinerge Last.

    Viele der vor 27 Jahren eingesetzten Präparate besaßen eine starke anticholinerge Wirkung. Acetylcholin ist jedoch genau der Botenstoff, den das Gehirn für die Gedächtnisbildung, Detailfokus und logische Abrufe benötigt. Eine jahrelange Blockade dieses Systems hinterlässt messbare Spuren in den kognitiven Funktionen.

    Ein Grund, warum Fähigkeiten über Jahrzehnte blockiert sein können, liegt nicht an einem Mangel des Botenstoffes , sondern an dauerhaften strukturellen Veränderungen der Empfänger-Netzwerke in Ihrem Gehirn.

    Es folgt außerdem:

    1. Down-Regulation und Rezeptorenverlust
    2. Abbau der funktionalen „Netzwerkstrecken“
    3. Strukturelle Atrophie

    Und das in Verbindung mit atypischer Gehirnentwicklung und der Tatsache, dass man seinen Fähigkeiten nicht mehr nachgeht, kann für „lebenslange“ Einschränkungen sorgen.

    Selbst wenn das Gehirn heute versucht, neue Bahnen zu bilden, arbeitet es auf einem völlig anderen Fundament als vor 27 Jahren. Die Kombination aus dem natürlichen Alterungsprozess des Gehirns, den damaligen medikamentösen Spuren (welche für Veränderung 1 sorgten; Also weg vom „Normalzustand“) und der jahrzehntelangen Inaktivität in diesem Bereich führt dazu, dass das Gehirn ein neues, stabiles Gleichgewicht (Homöostase) gefunden hat – allerdings eines, in dem die frühere Inselbegabung keinen Platz mehr hat bzw. es schwer sein kann, dies zu reaktivieren.

    Mein Erleben ist neurobiologisch absolut folgerichtig: Das Medikament war der damalige Auslöser, der die Fähigkeit blockierte, aber die atypische Biologie und das darauffolgende jahrzehntelange Brachliegen haben diesen Zustand dauerhaft fixiert.

  • 8S, Algorithmen und Informatik

    Das von mir erweiterte 8S-System lässt sich hervorragend mit der Grundfunktionalität von Algorithmen und zentralen Prinzipien der Softwareentwicklung abgleichen. Ein Algorithmus ist im Kern eine klare, schrittweise Handlungsanweisung zur Lösung eines Problems.

    Hier ist der direkte Abgleich der einzelnen Phasen mit den entsprechenden Konzepten der Informatik:

    1. Seiri (Sort / Sortieren): Datenbereinigung & Filterung

    • Algorithmen-Funktion: Bevor ein Algorithmus effizient arbeiten kann, müssen irrelevante Daten entfernt werden. Das entspricht Prozessen wie der Datenbereinigung (Data Cleaning) oder dem Filtern von Inputs.
    • Informatik-Bezug: Reduzierung des Speicherbedarfs und Vermeidung von Rauschen (Noise) im System, damit nur die notwendigen Variablen verarbeitet werden.

    2. Seiton (Systematization / Ordnen): Datenstrukturen & Sortieralgorithmen

    • Algorithmen-Funktion: Die verbleibenden Daten werden in eine logische, hocheffiziente Struktur gebracht, um den Zugriff zu optimieren.
    • Informatik-Bezug: Einsatz von Datenstrukturen (wie Arrays, Bäumen oder Hash-Tabellen) und klassischen Sortieralgorithmen (z. B. Quicksort, Mergesort). Ziel ist die Minimierung der Zeitkomplexität beim Suchen und Abrufen.

    3. Seiso (Cleaning / Sauberhalten): Code-Refactoring & Garbage Collection

    • Algorithmen-Funktion: Das System muss während des Betriebs und im Code selbst frei von Ballast gehalten werden.
    • Informatik-Bezug: Laufzeitseitig entspricht das der Garbage Collection (automatische Freigabe von ungenutztem Speicher). Code-seitig entspricht es dem Refactoring, also dem Entfernen von „totem Code“ und technologischen Schulden, um die Performance stabil zu halten.

    4. Seiketsu (Standardization / Standardisieren): Entwurfsmuster & APIs

    • Algorithmen-Funktion: Abläufe und Schnittstellen werden vereinheitlicht, damit der Algorithmus replizierbar, lesbar und modular bleibt.
    • Informatik-Bezug: Verwendung von Design Patterns (Entwurfsmustern), Programmierrichtlinien (Style Guides) und standardisierten APIs. Es sorgt dafür, dass derselbe Algorithmus bei gleichem Input immer das exakt gleiche Ergebnis liefert (Determinismus).

    5. Shitsuke (Discipline / Selbstdisziplin): Kontinuierliche Validierung & Testing

    • Algorithmen-Funktion: Die Einhaltung der Standards muss dauerhaft überprüft werden, um Abweichungen oder Performance-Einbußen sofort zu registrieren.
    • Informatik-Bezug: Unit-Testing, kontinuierliche Integration (CI/CD-Pipelines) und automatisierte Code-Analysen. Es ist die algorithmische Disziplin, die sicherstellt, dass das System langfristig ohne menschliches Zutun stabil läuft.

    6. Sekyuri (Safety / Sicherheit): Exception Handling & IT-Security

    • Algorithmen-Funktion: Der Algorithmus muss gegen Fehlfunktionen, ungültige Eingaben (Garbage In) und externe Bedrohungen geschützt sein.
    • Informatik-Bezug: Exception Handling (Fehlerbehandlung), Validierungs-Algorithmen und kryptografische Absicherungen. Ein sicherer Algorithmus bricht bei einem Fehler nicht unkontrolliert ab, sondern fängt diesen definiert auf.

    7. Shisutemu (System, Program / Systematisierung): Systemarchitektur & Integration

    • Algorithmen-Funktion: Ein einzelner Algorithmus steht selten allein; er wird in ein größeres Gesamtsystem oder Programm eingebettet und orchestriert.
    • Informatik-Bezug: Systemarchitektur und Runtime-Environments. Hier geht es um das Zusammenspiel verschiedener Subroutinen, Prozessor-Prozesse und der Systemumgebung, in der die Algorithmen laufen.

    8. Serufusuto (Self-strike / Selbstschlag): Terminierung, Interrupts & Circuit Breaker

    • Algorithmen-Funktion: Ein definierter Abbruchmechanismus. Ein Algorithmus muss laut Definition nach endlichen Schritten enden (Finitheit). Wenn ein System in eine Endlosschleife gerät oder kritische Parameter überschreitet, muss es sich selbst stoppen können.
    • Informatik-Bezug:
      • Terminierungsbedingung: Das fundamentale Kriterium, das jede Schleife und Rekursion beendet.
      • Hardware-/Software-Interrupts: Sofortiges Anhalten bei kritischen Systemzuständen.
      • Circuit Breaker Pattern: Ein moderner Entwurfsansatz, bei dem ein System den Datenfluss automatisch kappt (sich selbst abschlägt), wenn ein Teilsystem überlastet ist, um den Gesamtkollaps zu verhindern.

    Die Erweiterung spiegelt die Kernprinzipien der Informatik wieder. Während die klassischen 5S-Schritte die Datenaufbereitung, Strukturierung und Code-Pflege abbilden, decken die Schritte 6 bis 8 (Sekyuri, Shisutemu, Serufusuto) exakt die Systemstabilität, die Architektur und das fundamentale informatische Prinzip der kontrollierten Terminierung ab.

  • Die Story zu den 8S

    Die 5S-Methode ist ein grundlegendes Konzept des Lean Management, das sich mit der strukturierten und effizienten Organisation von Arbeitsplätzen befasst. Sie stammt ursprünglich aus Japan (Toyota-Produktionssystem) und zielt darauf ab, Verschwendung (z.B. langes Suchen, unnötige Wege), Fehlerquellen und Unfallrisiken zu minimieren. Sie dient nicht nur der Ablauf- und Prozessoptimierung, in dem sie den Menschen in den Fokus setzt (aktives und passives Handeln, Reagieren, Agieren), sondern eignet sich wunderbar zur Integration in den Alltag. Das eigene Leben basiert auf identische Abläufe.

    Die fünf Schritte, die alle mit einem S beginnen, bauen aufeinander auf:

    • Sortieren (Seiri): Unnötige Gegenstände und Materialien werden aussortiert und vom Arbeitsplatz entfernt. Es verbleibt nur, was zur Erledigung der aktuellen Aufgaben zwingend erforderlich ist.
    • Systematisieren (Seiton): Die benötigten Arbeitsmittel erhalten feste Plätze und werden so angeordnet, dass sie ergonomisch und logisch griffbereit sind. Das spart Zeit und Wege.
    • Säubern (Seiso): Der Arbeitsplatz wird systematisch gereinigt. Das dient nicht nur der Ordnung, sondern auch der frühzeitigen Erkennung von Mängeln, Verschleiß oder Defekten an Maschinen und Werkzeugen.
    • Standardisieren (Seiketsu): Für die ersten drei S werden klare Regeln, Checklisten, Verantwortlichkeiten und Routinen festgelegt. Dies stellt sicher, dass Ordnung und Sauberkeit zum allgemeinen Standard für alle Beteiligten werden.
    • Selbstdisziplin (Shitsuke): Die Etablierung der neuen Standards wird durch regelmäßige Kontrollen aufrechterhalten und zur Gewohnheit gemacht. Dieser Schritt fördert eine Kultur der ständigen Verbesserung.

    Neben der 5S-Methode gibt es auch noch die 6S-Methode. Die 6S-Methode ist eine Erweiterung der 5S-Methode mit dem S (Safety = Sicherheit).

    Die Bezeichnung „Methode“ ist flexibel. Es lässt sich bspw. durch System und Programm ersetzen. Auch Begriffe/Bezeichnungen für das eigene Verständnis sind zulässig.

    Ich habe sowohl die 5S Methode, als auch die 6S Methode dazu genutzt, um eine eigene Methode (welche ich auch System, Programm, Perspektive nenne) zu entwickeln, welche ich hier als 8S darstelle.

    Dafür habe ich auch unter anderem gemeinsame Überschneidungen im alltäglichen Leben genutzt und gesucht. Ich habe überlegt, was haben Berufstätige und Nicht-Berufstätige gemeinsam, um eine Parallele zur haben. Ein Effekt der Verlagerung: Ich kann das aus dem Privatleben mit in den beruflichen Alltag nehmen, oder eben im privaten Leben lassen. Organisches Wachstum steht im Vordergrund, basierend auf den Grundskills, welche jeder Mensch von Natur aus mitbringen kann.

    Hinzu kam noch Überlegungen zu Überschneidungen und Gemeinsamkeiten aus:

    • Alltagsverlauf
    • Biochemisches Schlüssel-Schloss-Prinzip
    • Die liegende 8 und deren Prinzipien
    • Diverse Logiken
    • Eigenes Verhalten
    • Ergebnisse und Ziele jeder mir bekannten Art
    • Fachbezogene Grundlagen (Bspw. mathematische Verhalten, Informatik, Physik, Biologie, Geschichte, Qualitätsmanagement …)
    • Funktionalitäten (auch Gegenstände)
    • Gesellschaftliches Leben (Innerhalb und außerhalb der BRD)
    • Grundprinzip eines „ordentlichen“ Algorithmus
    • KI / AI Prinzipien
    • Kontinuierliche Veränderung und/oder Verbesserung
    • Kulturen
    • Kunst
    • Lean Management
    • Lebensverlauf
    • Lebensverlauf anderer Menschen
    • Lernen / Lernpädagogik
    • Menschen (In jeder Position, nicht nur beruflich)
    • Manipulationen (nicht menschlich, menschlich)
    • Methodologien
    • Musik
    • Mythologien
    • Organisationen und deren Tätigkeiten
    • Poka Yoke
    • Potenziale
    • Produktionsabläufe
    • „Prozess vorhanden“
    • Prozesse / Prozessmodellierung / Prozessgestaltung
    • Psychologie
    • Puzzle
    • SDarstellung
    • Six Sigma
    • Serien / Film / Videos
    • Spiele
    • Verhaltenstherapiemodelle (bspw. TTM, SDQ, SORKC)
    • Qualitätsmanagement Grundlagen
    • Verhalten, menschliche Verhalten
    • Was hat was alles gemeinsam
    • Zentrale Prinzipien der Entwicklung
    • Zentrale Prinzipien der Softwareentwicklung

    Gemeint sind nicht nur menschliche Verhalten, sondern auch technische und kommunikative Grundlagen und Aufträge sowie Absichten. Auch grundlegende Fragen wie

    • Was möchte kommuniziert werden?
    • Welche Positionen sind vorhanden?
    • Was ist der Auftrag?
    • Was soll das Ziel sein?
    • Was ist das Ergebnis?
    • Was sind Potenziale?
    • Was kann die Phantasie potenziell entwickeln?

    fanden in dem Abgleich statt, welcher in der praktischen und theoretischen Erstellung keine Minute gedauert hat.

    In diesen ca. 2 Minute floss das ein, was ich in den letzten ca. 35 Jahren gesehen und erfasst habe. Es fühlte sich wie Hochleistungstätigkeit an. So kann es sein, das ich bspw. beim Film Godzilla ca. 50 Grundlagen zum Abgleich genommen habe oder die Musik, welche ich hörte, in Points aufgeteilt wurde, mit denen ich dachte. Identisch funktioniert das mit Musik.

    Musik hat bspw. Abläufe. Ein Musikstück wird in der Regel aus verschiedenen sich wiederholenden und kontrastierenden Bausteinen zusammengesetzt, die als Formteile bezeichnet werden. Der Aufbau eines typischen Liedes setzt sich wie folgt zusammen:

    1. Intro
    2. Strophe
    3. Pre-Chorus (Übergang)
    4. Refrain (Chorus)
    5. Bridge
    6. Outro

    Das ganze ergibt ein System, demnach kann ich das ganze zusammenfassen und als einzelnen Punkt erfassen (7. system; shisutemu), da man das System auch verändern kann. Es ist faktisch umsetzbar, dass bspw. der Refrain vor dem Intro eingespielt wird. Das währe eine Abweichung und damit der achte Punkt (ein self-strike; serufusuto).

    Jede Grundlage kann sich entsprechend einer identischen Systematik aufschlüsseln lassen (ggf. abweichende Bezeichnungen). Diese Systematik habe ich übernommen und ein „Konzept“ erstellt, mit welchem es Überschneidungen und 100% Matches geben kann. Die 8S sind also auch eine Matrix mit extrem hoher Kompatibilität, die sogar Abweichung von Standards und Individualität berücksichtigt – ähnlich dem Prinzip: Sauerstoff sehe ich nicht, es gibt noch weitere Bestandteile in der Luft, die ich nicht sehe – und (nicht „aber“) ich weiß, dass sie da sind (auch wenn ich nicht alle Bestandteile benennen kann) – was ebenfalls bei der Erstellung und dem Prinzip der 8S einfloss bzw. berücksichtigt wurde.

    Dazu noch das unbewusst aufgenommene, was einem so durch den Kopf schießen kann. Und ich finde, das ich durchschnittlich viel Filme / Serien / Videos gesehen und gehört habe.

    Das Ergebnis wurden eigenständige Interpretationen, welche ich innerhalb von ca. 2 Minuten in eine Methode bzw. in ein Programm und System formulierte. Das alles fand in einem Hyperfokus statt.

    Äußerliche Faktoren kamen erschwerend hinzu. 

    Ein Ergebnis war ein gemeinsamer Konsens und ein „Querschnitt“ in Gemeinsamkeiten (siehe 8S).

    Einige Monate zuvor entwickelte ich einen eigenen Code, die S-Darstellung. Dieser kann eine Lebenseinstellung abbilden (Eher dem Code of Conduct entsprechend). Die SDarstellung zeigte den Effekt der Erstellung von 8S innerhalb von Zeitraum X nach Erstellung. Die SDarstellung ist zudem in einem sensiblen Moment entstanden, wahrscheinlich auch Hyperfokus, und … mit „starkem NLP“.

    Die 8S sind:

    1. seiri (sort)
    2. seiton (systematization)
    3. seiso (cleaning)
    4. seiketsu (standardization)
    5. shitsuke (discipline)
    6. sekyuri (safety)
    7. shisutemu (system, program)
    8. serufusuto (self-strike)

    Die 8S sind heteronom.

    Das Ergebnis der Feststellungen und individuellen Bedeutungen kann abstrakt sein. Die Methode ist nicht ausgangsgebunden, sondern quell-offen. Im Fokus steht die kontinuierliche Entwicklung, was dem Ergebnis entspricht. Setzen wir Organisch in den Vordergrund der Tätigkeit: Der Mensch ist organisch. Das meiste, was erstellt wird, ist in mind. einem Punkt in der Kette vom Menschen „angefasst worden“. Das menschliche Denken ist zu 100% organisch…. So auch Verhalten?

    Außerdem setzte ich die Matrix bzw. die Systematisierung in der Gestaltung direkt um. Ich wollte ein „Back to the Rules“ vs. „Back to the routs“ integrieren. Das 6. S (safety) ist US (Japan vs. US ist auch in Godzilla und weiteren Medien vertreten). Ich nutzte eine Methode, welche ich in der Schule lernte. Die Synonymisierung. Mit den gängigen Worten endet alles laut Translator auf nämlich auf „safety“. Safety steht für Sicherheit. Der Sicherheitsdienst auch. So auch die individuelle Benennungsmöglichkeit im Japanischen, was auch kontextbezogen ist. Es wird also auch eine Verbindung mit visueller Systematik und mit sprachlicher sowie kultureller Symbolik erstellt, was der Praxis von Manipulation gleichkommt.

    Es ist interessant zu sehen, wie tief die Verankerung der 8S-Matrix geht, wenn man die kulturellen, sprachlichen und medienübergreifenden Meta-Ebenen hinzunimmt. Es gibt viele Überschneidungen in der Japan-Amerika-Beziehung sowie in der Amerika-Japan-Beziehung, welche auf kulturelle, sprachliche und medienübergreifende Meta-Ebene aufbaut.

    Die kulturellen, sprachlichen und medienübergreifenden Meta-Ebenen waren quasi auch im Fokus in der Gesamtgestaltung.

    Ein weiteres Ergebnis: Die Reduktion von Komplexitäten.

    Eine Verarbeitung in der orientierenden Aufmersamkeit von ca. 8 Chunks/s sollte realistisch gewesen sein, da sie meinem Standardwert entsprechen. Im bewussten Arbeitsgedächtnis kann der Mensch (neurotypisch) typischerweise nur etwa 4 Chunks gleichzeitig behalten (die berühmte „Millersche Zahl“). Ich als Autist habe 8 Chunks/s im „Normalbetrieb“.

    Es wird das Musterverhalten von Systematisierung, Standardisierung und agiler Musterabweichung (struktureller Flexibilität) im Rahmen von Prozessoptimierungen genutzt. Beinhaltet ist die

    1. Fraktale Strukturierung
    2. Standardisierung vs. Agilität (Das „System“ und der „Self-Strike“)
    3. Der Ursprung: Die „Erweiterung“ der S-Methoden
    4. Die Reduktion von Komplexitäten.

    Ein weiterer Punkt: In einer Recherche habe ich eine Parallele zwischen Savant-Syndrom und „kognitiven Superkonduktivität“ gesucht. Dazu zählen wohl lt. KI:

    • Verlustfreie Informationsverarbeitung
    • „Mühelose Höchstleistung“
    • Filter-Ausschaltung, sofern Filterung vorhanden und nicht gestört – Aktiv? No way. Währe aber toll, könnte man sicher wieder zuschalten.
    • Absolute Fokussierung – was für mich jedoch nicht greifbar ist.
    • Während die Metapher der „Superkonduktivität“ meist einen idealen, rundum optimierten Geist beschreibt, ist das Savant-Syndrom in der Realität oft an Einschränkungen (wie Autismus oder Hirnverletzungen) in anderen Lebensbereichen gekoppelt. Der „widerstandsfreie Fluss“ ist hier also extrem spezialisiert.
    • Die „kognitive Superkonduktivität“ ist ein Konzept auf der Kognitionswissenschaft und der Science-Fiction.

    Ich finde es gelegentlich „erstaunlich“, welche Vergleiche gezogen werden. KI eben. Menschen, insbesondere neurotypische Menschen, brauchen halt Methaphern.

    Menschen mit Savant-Syndrom – von denen etwa 50 % dem Autismus-Spektrum angehören – zeigen in bestimmten Nischen (wie Kopfrechnen, Musik oder visuellem Gedächtnis) Leistungen, die wie „kognitive Supraleitung“ wirken. Für mich ist es so, dass das Savant-Syndrom schon immer mit „Einschränkungen“ verbunden ist, was aber auch auf Spezialinteressen und Interessen und jede Aktivität zutrifft.

    Grundsätzlich: Ich ordne mein System nicht nur in Logiken, sondern auch in Semiotik (die Lehre von den Zeichen und Symbolen), und ich nutze systemische Wechselwirkungen und ich denke mit den Einschränkungen, die ich habe.

    Eines noch zur kulturellen Reibung & Synthese: Japan (Kollektivismus, evolutionäre Optimierung, Kaizen) trifft auf die USA (Individualismus, disruptive Innovation, Safety First). In Filmen wie Godzilla ist diese Dynamik die narrative Kernachse: Das Urzeitmonster (Japan/Natur/Konsequenz) trifft auf die technologische Antwort und den Sicherheitsapparat der Moderne (USA).

    By the way: Die 8S lassen sich auch ideal auf die Evolution legen. Eine wesentliche Ursache sind bspw. Mutationen (kann Synonym für Serufusuto // Self-Strike stehen).

    Vieles ein Teil meines persönlichen „The Matrix Code“.

  • Fick-dich-ins-Knie, Major System (Mnemotechnik, 8S-Methodik und „Das Leben“.

    Ich habe aus Spaß den Satz „Fick dich ins Knie“ ins Major System übersetzt. Daraus ergab sich die Zahlenkombination: 87102072

    Diese habe ich in die 8S Methodik übersetzt. Da die 8S-Methodik über keine Position 0 verfügt, habe ich das in den Wert 871272 umgewandelt und in die jeweiligen Positionen übersetzt.

    Daraus ergibt sich: „Durch tiefgehendes Selbststudium (8) begreifen wir das bestehende System (7), um Unnötiges radikal auszusortieren (1); das Verbleibende ordnen wir systematisch an (2), um daraus ein neues, stabiles Gesamtsystem (7) zu formen, das fortan als feste Struktur verankert ist (2).“

    Kurzform als funktionaler Leitsatz:

    „Erst analysieren und das System verstehen, dann Ballast abwerfen und neu ordnen, um eine dauerhaft strukturierte Systemlandschaft zu etablieren.“

    Zudem wird die Autodidaktik beschrieben.

    In meiner Recherche gab es außerdem die Formulierung „Es ist die Reinform der Autodidaktik“ – allerdings übertragen auf das eigene Leben und die eigene psychische Struktur, was sich perfekt auf mein Leben verstehen lässt.

    Während die meisten Menschen ein vorgegebenes System von außen passiv übernehmen, habe ich als Autodidakt mein eigenes Selbst agiert.

    Wenn man die Sequenz 871272 unter diesem Blickwinkel betrachtet, zeigt sie den klassischen autodidaktischen Dreischritt:

    1. Die Dekonstruktion: Ich beobachte ein System von außen (Selbststudium), analysiere die Regeln und sortiere das aus, was für mich unlogisch, schädlich oder unbrauchbar ist, ohne es zu löschen.
    2. Die Rekonstruktion: Ich übernehme die verbleibenden, logischen Bausteine und setzt sie eigenständig zu einem neuen, eigenen System zusammen.
    3. Die Festigung: Ich veranker dieses System so tief in mir, dass es zu einer stabilen Persönlichkeitsstruktur wird.

    Autodidaktik erfordert genau das: Eine klare Trennung zwischen dem eigenen Ich und der fehlerhaften Umgebung, gepaart mit dem unbedingten Willen, sich die Welt und sich selbst über Logik und Struktur zu erschließen, anstatt sich blind anzupassen.

    Damit lernte ich außerdem: Menschen, Entwickler:innen einer eigenen Methodik als Werkzeug zum Verständnis des ICH’s und das Verständnis zu Außerhalb, meinet wegen als „Die anderen“. Ein roter Faden? Unbewusst und/oder intuitiv? Oder ein, von außen betrachtet, logischer Zusammenschluss?

    Japan, Methodology, Spiritualität, Einklang… Und was einem eben noch so einfallen würde.

    Ein bisschen Background-Wissen zum Major-System:

    Das Major-System (auch bekannt als Mnemotechnisches System oder Ziffern-Wort-System) wurde nicht von einer einzelnen Person im Alleingang entwickelt, sondern über Jahrhunderte hinweg verfeinert.

    Die Ursprünge und entscheidenden Entwicklungsschritte lassen sich auf drei zentrale Persönlichkeiten zurückführen:

    1. Der Erfinder: Johann Just Winkelmann (1648)

    Der deutsche Historiker und Schriftsteller Johann Just Winkelmann (auch bekannt unter seinem Pseudonym Stanislaus Mink von Wennsshein) gilt als der eigentliche Erfinder des Prinzips. Im Jahr 1648 veröffentlichte er eine Methode, bei der Ziffern erstmals festen Konsonanten zugeordnet wurden, um sich Zahlen über Wörter besser merken zu können. Seine Zuordnung war allerdings noch relativ unstrukturiert und kompliziert.

    2. Der Reformer: Richard Grey (1730)

    Der englische Priester Richard Grey verfeinerte das System im Jahr 1730 in seiner Schrift Memoria Technica. Er ordnete den Ziffern sowohl Konsonanten als auch Vokale zu. Dadurch ließen sich zwar direkt Wörter bilden, das System war aber stark an die englische und lateinische Sprache gebunden und im Alltag immer noch recht sperrig zu nutzen.

    3. Der Namensgeber und Perfektionist: Aimé Paris (1825)

    Die moderne Form, die wir heute als das klassische Major-System kennen, geht maßgeblich auf den französischen Mathematiker und Gedächtnistrainer Aimé Paris zurück. Er überarbeitete das System um 1825 grundlegend.

    • Er trennte die Vokale komplett von den Ziffern (Vokale dienen seitdem nur noch als „Füllmaterial“ ohne Zahlenwert).
    • Er ordnete den Ziffern 0 bis 9 feste Konsonantenlaute (Phoneme) basierend auf ihrer Aussprache zu.

    Warum heißt es „Major-System“?

    Der Name führt oft in die Irre, da kein „Major“ das System erfunden hat. Die Bezeichnung etablierte sich vor allem im englischsprachigen Raum durch den Gedächtniskünstler und Autor Major Beniowski (ein polnischer Graf und Militär, eigentlich Bartłomiej Beniowski). Er adaptierte die Methode von Aimé Paris, unterrichtete sie intensiv in London und machte sie unter seinem militärischen Titel „Major“ weltberühmt. Später wurde es von modernen Gedächtnistrainern wie Tony Buzan oder Harry Lorayne weiter popularisiert.

    Das Kernprinzip bis heute: Die Zuordnung basiert rein auf dem Klang (Phonetik) der Konsonanten, nicht auf der Schreibweise. So steht beispielsweise der fließende n-Laut immer für die 2 und der m-Laut für die 3, unabhängig davon, wie das Wort geschrieben wird.

  • Wahrnehmung

    Visuelle Bildbeschreibung: „Perspektive im urbanen Raum“

    Gesamteindruck und Komposition

    Das Bild zeigt eine belebte, urbane Straßenszene in einer deutschen Stadt (erkennbar an der typischen Berliner Architektur, einer gelben Straßenbahn und deutschen Ladenschildern wie „Bäckerei“ und „Aldi“). Die Komposition ist zentralperspektivisch aufgebaut: Im Mittelpunkt steht eine männliche Figur von hinten, auf die der Blick der betrachtenden Person gelenkt wird. Das Besondere an der Darstellung ist die Überlagerung der realen Szenerie mit mehreren schwebenden, scharf fokussierten Bildelementen im Vordergrund, die wie visuelle Fragmente oder Overlays wirken.

    Die zentrale Figur

    • Position und Haltung: Eine junge, männliche Person steht mit dem Rücken zur Kamera exakt in der Mitte des Gehwegs. Ihre Haltung ist statisch und bildet einen Ruhepol inmitten der dynamischen Umgebung.
    • Kleidung: Sie trägt einen dunkelblauen Kapuzenpullover (Hoodie), eine dunkle Jeans und dunkle Sneaker mit heller Sohle.
    • Details: Auf dem Kopf der Figur sitzen große, schwarze Over-Ear-Kopfhörer. In der linken Hand, die locker an der Seite hängt, hält sie ein kleines, dunkles Objekt (ein sogenanntes Fidget-Toy oder eine Kette).

    Die Umgebung (Hintergrund und Dynamik)

    • Rechte Seite (Gehweg): Ein belebter Bürgersteig vor einer Ladenzeile. Zu sehen sind unter anderem eine Bäckerei, ein „Späti“ und eine Aldi-Filiale. Zahlreiche Passant:innen bewegen sich in verschiedene Richtungen; viele von ihnen sind durch die Bewegung leicht unscharf dargestellt (Bewegungsunschärfe).
    • Linke Seite (Straße): Eine asphaltierte Straße mit nassen Stellen und Pfützen auf dem Boden. Eine gelbe Straßenbahn fährt am linken Bildrand vorbei. Mehrere Fahrradfahrer:innen und Autos sind in Bewegung und ebenfalls mit deutlicher Unschärfe abgebildet, was die Dynamik des Verkehrs unterstreicht.
    • Zentrum/Hintergrund: Ein großer Baum steht am Straßenrand, daneben eine Litfaßsäule voller bunter Konzert- und Werbeplakate sowie ein grauer Laternenmast mit einem gelben Smiley-Aufkleber.

    Die schwebenden Fragmente (Overlays)

    Das auffälligste gestalterische Element sind mehrere rechteckige, transparente und semitransparente Bildelemente, die flach im Vordergrund über der Szene liegen. Sie wirken wie Ausschnitte, die unter einem Mikroskop vergrößert wurden:

    • Unten links: Ein scharfes, kontrastreiches Nahaufnahme-Fragment eines Fahrradreifen-Profils.
    • Daneben: Ein isolierter, quadratischer Ausschnitt des gelben Smiley-Geklebten vom Laternenmast.
    • Rechte Mitte: Ein schwebender Backsteinmauer-Ausschnitt, der ein Stück des Gehwegs überlagert.
    • Grafische Texteinblendungen: Auf der rechten Seite schweben zudem verschiedene, teils verzerrte oder fragmentierte Textelemente im Raum, darunter ein blau leuchtender Neonschriftzug mit der Aufschrift „KIEZ-KONSUM“ sowie Schilderfragmente mit Aufschriften wie „VERKEHT VERSTAD“ und „KONDITOREI“.

    Licht und Farbe

    Die Farbpalette ist realistisch und leicht urban-kühl gehalten. Die Kleidung der Passant:innen und die Asphaltfarben sind eher gedeckt, während die gelbe Straßenbahn, das blaue Aldi-Schild und die bunten Plakate an der Litfaßsäule gezielte Farbakzente setzen. Das Licht wirkt wie an einem leicht bewölkten Tag, wodurch harte Schlagschatten fehlen, die Szene jedoch durch die vielen Lichtquellen der Geschäfte und Fahrzeuge belebt wird.

    Die Welt im Detail: Autistische Wahrnehmung im urbanen Raum

    Das Bild bietet einen tiefen Einblick in das Phänomen der sensorischen Überreizung (Sensory Overload, bietet auch parallelen zum Cognitive Overload) und die spezifische Art und Weise, wie viele autistische Menschen ihre Umwelt erleben. Es kontrastiert die alltägliche Kulisse einer Berliner Straße mit einer fragmentierten, hyperfokussierten Innenwelt.

    1. Reizfilterung und Detailfokus

    Während neurotypische Gehirne Hintergrundgeräusche, Werbeschilder und vorbeiziehende Menschen automatisch ausblenden, arbeitet der autistische Filter oft anders.

    • Einblendungen im Vordergrund: Die schwebenden, scharf umrissenen Fragmente – wie das Reifenprofil des Fahrrads, das Smiley-Plakat oder einzelne Textfragmente („Konditorei“, „Kiez-Konsum“) – symbolisieren, dass visuelle Details oft mit derselben Intensität und Priorität wahrgenommen werden wie das große Ganze.
    • Gleichzeitigkeit der Reize: Es gibt kaum eine unbewusste Hierarchie der Wichtigkeit; das Muster auf einer Backsteinmauer verlangt in diesem Moment genauso viel Aufmerksamkeit wie der herannahende Verkehr.

    2. Sensorische Überlastung (Sensory Overload)

    Die Dynamik der Straße – die Bewegung der Straßenbahn, das Vorbeirauschen der Fahrräder und die Unschärfe der Passant:innen – vermittelt das Gefühl einer permanenten Reizflut. Wenn zu viele sensorische Kanäle (Sehen, Hören, Riechen, die Bewegung der Menge) gleichzeitig ungefiltert einströmen, führt dies zu einer enormen kognitiven Höchstleistung, die Erschöpfung oder einen sensorischen Overload auslösen kann.

    3. Kompensationsstrategien und „Stimming“

    Die zentrale Figur zeigt von hinten die Perspektive des Erlebens und verdeutlicht auch die Bewältigungsmechanismen:

    • Noise-Cancelling-Kopfhörer: Sie dienen als lebenswichtiges Werkzeug, um die akustische Umwelt (Motorengeräusche, Stimmengewirr, Bremsenquietschen) zu dämpfen und dem Gehirn einen geschützten Raum zu geben.
    • Fidget-Toys / Stimming: Das Halten oder Bewegen von Gegenständen in den Händen (oft als „Stimming“ bezeichnet) hilft dabei, die überschüssige sensorische Energie zu kanalisieren, das Nervensystem zu regulieren und emotionale Stabilität in einer chaotischen Umgebung zu wahren.

    Fazit: Das Bild macht spürbar, dass Autismus im Alltag oft bedeutet, in einer Welt zu leben, die schlichtweg „zu laut, zu hell und zu schnell“ eingestellt ist. Es zeigt jedoch auch die faszinierende Fähigkeit, die Schönheit und Komplexität von Details wahrzunehmen, die anderen oft völlig entgehen, was jedoch auch eine Belastung sein kann.

  • Der erste Walk-and-Talk Selbsthilfe-Spaziergang (Berlin)

    Hallo zusammen,

    heute nehme ich an meinem ersten Walk-and-Talk teil. Etwas ähnliches hatte ich in der KJP, was jedoch ca. 27 Jahre her ist.

    Beim Walk-and-Talk handelt es sich um einen Selbsthilfe-Spaziergang.

    Der Walk-and-Talk wird von Autist:innen für Autist:innen angeboten, um einen Raum für themenzentrierten Austausch zu schaffen – ohne Masking, ohne Blickkontakt-Zwang und ohne soziale Erwartungen.

    Der Titel „Walkie-Talkie“ ist hier nicht als Verniedlichung zu verstehen. Der Name bezieht sich auf das technische Prinzip der Funkgeräte und adressiert damit die spezifischen Anforderungen sozialer Interaktion für Autist:innen: Direkte Kommunikation, bewusste Pausen und Verzicht auf Smalltalk.

    Dieser Spaziergang richtet sich an Menschen im Autismus-Spektrum, die andere Autist:innen treffen möchten. Es besteht die Gelegenheit, sich über relevante Themen zu unterhalten, wie den Alltag mit Autismus, persönliche Erfahrungen oder Spezialinteressen. Smalltalk und oberflächliche Gespräche sind nicht Teil des Formats. Als Hilfestellung, um ins Gespräch mit anderen zu kommen, dient eine Vorstellungsrunde sowie eine optionale Zuweisung von Gesprächspartnern.

    Die Planung ist klar strukturiert. 

    Bei der Veranstaltung handelt es sich um eine Veranstaltung, welche via Aspies e.V. kommuniziert wurde.

    Ich bin gespannt, wie es wird.

    **NT: Ich bin zufrieden. Das Treffen war zweck- und sinnmäßig. Ein guter Erfolg.

  • Ersatz für das Aspies e.V. Selbsthilfeforum?

    Das Aspies e.V. Selbsthilfeforum wird u.a. überarbeitet und ist aktuell offline. Hintergründe: Datenschutz, Gesundheitsinformationen im öffentlichen Raum, rechtliche und organisatorische Gründe.

    Durch einen persönlichen Kontakt bin ich auf eine Alternative zum Aspies e.V. Forum gestoßen. Dieses Forum wurde als adäquater Ersatz erstellt. Ich habe mich direkt registriert und habe „alte Bekannte“ wiedgerfunden.

    Daher auch von mir die Empfehlung: Aspie-treff.de

  • Die Diagnose ist da: F84.1 G – atypischer Autismus

    Während meines Aufenthalts in der WKidH (westfälische Klinik in der Haard) gab es mit meinen Diagnosen Veränderungen. Zunächst war es eine gesicherte Asperger-Syndrom Diagnose, F84.8 war Thema und dann ging es zu Verdacht auf atypischen Autismus, was aufgrund des Aufenthaltsabbruchs durch meine biologische Mutter nicht bestätigt wurde.

    Heute steht die Diagnose fest und es ist: Autismus-Spektrum-Störung (F84.1 G); atypischer Autismus. Außerdem Fragiles-X-Syndrom in somatische Anamnese.

    Insgesamt kann ich die Diagnose durch die Charité – Benjamin Franklin Krankenhaus und Michaela Fleige in Berlin nur empfehlen.

    Hier eine Übersicht zur Diagnose:

    • Psychologische und psychotherapeutische Diagnose.
    • Die Autismus-Sprechstunde ist eine ambulante Diagnose, welche sich über mehrere Stunden/Präsenztage hinweg erstreckt.
    • Zur Diagnose gehört:
      • Anamnese, aktuelle Anamnese
      • Die psychiatrische Vorgeschichte
      • Psychopharmakologische Anamnese
      • Familienanamnese
      • Subsatnzmittelanamnese
      • Somatische Anamnese
      • Soziobiografische Anamnese
    • Es werden Befunde erstellt:
      • Psychopathologischer Befund

    Es kommen folgende Tools zum Einsatz: AQ, FSK (Fragebogen zur Sozialen Kommunikation), Klinisches Interview (aktuell nach ICD 10 und DSM-5, ADOS-2, die diagnostische Beobachtungsskala (Bereiche Kommunikation und Soziale Interaktion).

    Es gibt außerdem eine zusammenfassende Beurteilung und es werden Empfehlungen ausgesprochen. Dazu gehören Mittel zur Selbsthilfe und Hilfe durch interne und externe Anlaufstellen und Maßnahmen sowie weitere Unterstützungsangebote. 

    Bei mir waren es 4 Termine und eine Diagnosebesprechung. Bei meiner Diagnose in der KJP hatte ich ca. 25 Produktivdiagnose-Einheiten. Die Diagnose in der KJP war 1998/99 und stationär. Ich hatte außerdem weitere Stationen wie Neurologie, Neuropsychologie und Genetik – welche ich nun zwar auch machen könnte, allerdings scheint es so, als seien die vorliegenden Informationen ausreichend. Wobei es natürlich zweck- und sinnmäßig sein kann, ab und an mal Veränderungen beobachten zu lassen (Bsp. bezgl. der atypischen Gehirnentwicklung). Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass ein Overload bspw. unmittelbar zu einer funktionellen Störung führen kann.

    Ich bin mit der Durchführung der Diagnostik zufrieden, Note „1-“ nach Schulnotensystem.