Die 5S-Methode ist ein grundlegendes Konzept des Lean Management, das sich mit der strukturierten und effizienten Organisation von Arbeitsplätzen befasst. Sie stammt ursprünglich aus Japan (Toyota-Produktionssystem) und zielt darauf ab, Verschwendung (z.B. langes Suchen, unnötige Wege), Fehlerquellen und Unfallrisiken zu minimieren. Sie dient nicht nur der Ablauf- und Prozessoptimierung, in dem sie den Menschen in den Fokus setzt (aktives und passives Handeln, Reagieren, Agieren), sondern eignet sich wunderbar zur Integration in den Alltag. Das eigene Leben basiert auf identische Abläufe.
Die fünf Schritte, die alle mit einem S beginnen, bauen aufeinander auf:
- Sortieren (Seiri): Unnötige Gegenstände und Materialien werden aussortiert und vom Arbeitsplatz entfernt. Es verbleibt nur, was zur Erledigung der aktuellen Aufgaben zwingend erforderlich ist.
- Systematisieren (Seiton): Die benötigten Arbeitsmittel erhalten feste Plätze und werden so angeordnet, dass sie ergonomisch und logisch griffbereit sind. Das spart Zeit und Wege.
- Säubern (Seiso): Der Arbeitsplatz wird systematisch gereinigt. Das dient nicht nur der Ordnung, sondern auch der frühzeitigen Erkennung von Mängeln, Verschleiß oder Defekten an Maschinen und Werkzeugen.
- Standardisieren (Seiketsu): Für die ersten drei S werden klare Regeln, Checklisten, Verantwortlichkeiten und Routinen festgelegt. Dies stellt sicher, dass Ordnung und Sauberkeit zum allgemeinen Standard für alle Beteiligten werden.
- Selbstdisziplin (Shitsuke): Die Etablierung der neuen Standards wird durch regelmäßige Kontrollen aufrechterhalten und zur Gewohnheit gemacht. Dieser Schritt fördert eine Kultur der ständigen Verbesserung.
Neben der 5S-Methode gibt es auch noch die 6S-Methode. Die 6S-Methode ist eine Erweiterung der 5S-Methode mit dem S (Safety = Sicherheit).
Die Bezeichnung „Methode“ ist flexibel. Es lässt sich bspw. durch System und Programm ersetzen. Auch Begriffe/Bezeichnungen für das eigene Verständnis sind zulässig.
Ich habe sowohl die 5S Methode, als auch die 6S Methode dazu genutzt, um eine eigene Methode (welche ich auch System, Programm, Perspektive nenne) zu entwickeln, welche ich hier als 8S darstelle.
Dafür habe ich auch unter anderem gemeinsame Überschneidungen im alltäglichen Leben genutzt. Ich habe überlegt, was haben Berufstätige und Nicht-Berufstätige gemeinsam, um eine Parallele zur haben. Ein Effekt der Verlagerung: Ich kann das aus dem Privatleben mit in den beruflichen Alltag nehmen, oder eben im privaten Leben lassen. Organisches Wachstum steht im Vordergrund, basierend auf den Grundskills, welche jeder Mensch von Natur aus mitbringen kann.
Hinzu kam noch Überlegungen zu Überschneidungen und Gemeinsamkeiten aus:
- Alltagsverlauf
- Die liegende 8 und deren Prinzipien
- Eigenes Verhalten
- Ergebnisse und Ziele jeder mir bekannten Art
- Fachbezogene Grundlagen (Bspw. mathematische Verhalten, Informatik, Physik, Biologie, Geschichte, Qualitätsmanagement …)
- Funktionalität
- Gesellschaftliches Leben (Innerhalb und außerhalb der BRD)
- Grundprinzip eines „ordentlichen“ Algorithmus
- KI / AI Prinzipien
- Kontinuierliche Veränderung und/oder Verbesserung
- Kulturen
- Kunst
- Lebensverlauf
- Lebensverlauf anderer Menschen
- Menschen (In jeder Position, nicht nur beruflich)
- Manipulationen (nicht menschlich, menschlich)
- Methodologien
- Musik
- Mythologien
- Organisationen und deren Tätigkeiten
- Potenziale
- Produktionsabläufe
- Prozesse / Prozessmodellierung / Prozessgestaltung
- Psychologie
- Puzzle
- Serien / Film / Videos
- Spiele
- Qualitätsmanagement Grundlagen
Gemeint sind nicht nur menschliche Verhalten, sondern auch technische und kommunikative Grundlagen und Aufträge sowie Absichten. Auch grundlegende Fragen wie
- Was möchte kommuniziert werden?
- Welche Positionen sind vorhanden?
- Was ist der Auftrag?
- Was soll das Ziel sein?
- Was ist das Ergebnis?
- Was sind Potenziale?
- Was kann die Phantasie potenziell entwickeln?
fanden in dem Abgleich statt, welcher in der praktischen und theoretischen Erstellung keine 2 Minuten gedauert hat, statt.
In diesen ca. 2 Minuten floss das ein, was ich in den letzten ca. 35 Jahren gesehen und erfasst habe. Es fühlte sich wie Hochleistungstätigkeit an. So kann es sein, das ich bspw. beim Film Godzilla ca. 50 Grundlagen zum Abgleich genommen habe oder die Musik, welche ich hörte, in Points aufgeteilt wurde, mit denen ich dachte. Dazu noch das unbewusst aufgenommene, was einem so durch den Kopf schießen kann. Und ich finde, das ich durchschnittlich viel Filme / Serien / Videos gesehen und gehört habe.
Das Ergebnis wurde eigenständige Interpretationen, welche ich innerhalb von ca. 2 Minuten in eine Methode bzw. in ein Programm und System formulierte. Das alles fand in einem Hyperfokus statt.
Äußerliche Faktoren kamen erschwerend hinzu.
Einige Monate zuvor entwickelte ich einen eigenen Code, die S-Darstellung. Dieser kann eine Lebenseinstellung abbilden (Eher dem Code of Conduct entsprechend). Die S-Darstellung zeigte den Effekt der Erstellung von 8S innerhalb von Zeitraum X nach Erstellung. Die S-Darstellung ist zudem in einem sensiblen Moment, wahrscheinlich auch Hyperfokus, entstanden und „starkes NLP“.
Die 8S sind:
- seiri (sort)
- seiton (systematization)
- seiso (cleaning)
- seiketsu (standardization)
- shitsuke (discipline)
- sekyuri (safety)
- shisutemu (system, program)
- serufusuto (self-strike)
Die 8S sind heteronom.
Das Ergebnis der Feststellungen und individuellen Bedeutungen kann abstrakt sein. Die Methode ist nicht ausgangsgebunden, sondern quell-offen. Im Fokus steht die kontinuierliche Entwicklung, was dem Ergebnis entspricht. Setzen wir Organisch in den Vordergrund der Tätigkeit: Der Mensch ist organisch. Das meiste, was erstellt wird, ist in mind. einem Punkt in der Kette vom Menschen „angefasst worden“. Das menschliche Denken ist zu 100% organisch…. So auch Verhalten?
Ein weiteres Ergebnis: Die Reduktion von Komplexitäten.

