Hej.

.willkommen! ich bin tian und am 10.10.1989 in krefeld geboren. aufgewachsen bin ich am niederrhein, und lebe in berlin. ich habe das asperger-syndrom und das savant-syndrom.

  • Der Euro und der Trend

    Der Euro ist nicht nur in weiten Teilen Europas, sondern durch Überseegebiete und spezielle Abkommen auch auf anderen Kontinenten ein offizielles Zahlungsmittel.

    Eine Liste mit Kontinente und Regionen, auf denen mit Euro bezahlt werden kann (Stand 2026, Gemini):

    1. Europa (Hauptverbreitungsgebiet)

    – Eurozone (21 Länder ab 2026): Andorra, Belgien, Bulgarien (ab 01/2026), Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Monaco, Niederlande, Österreich, Portugal, San Marino, Slowakei, Slowenien, Spanien, Vatikanstadt.

    – Unilaterale Nutzung: Im Kosovo und in Montenegro ist der Euro ebenfalls das de-facto-Zahlungsmittel, ohne formelles Abkommen mit der EZB.

    2. Südamerika

    – Französisch-Guayana: Als französisches Übersee-Département ist es Teil der EU und nutzt den Euro.

    3. Nordamerika / Karibik

    – Französische Überseegebiete: Guadeloupe, Martinique, Saint-Barthélemy und Saint-Martin.

    – Saint-Pierre und Miquelon: Inselgruppe vor der Küste Kanadas, die zum französischen Staatsgebiet gehört.

    4. Afrika

    – Mayotte und Réunion: Französische Übersee-Départements im Indischen Ozean.

    – Ceuta und Melilla: Spanische autonome Städte an der Nordküste Afrikas.

    5. Atlantischer Ozean

    – Azoren und Madeira (Portugal)
    – Kanarische Inseln (Spanien)

    Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass der Euro hauptsächlich in Europa genutzt wird, aber durch die Verbindung zu Frankreich, Spanien und Portugal in Südamerika, Nordamerika, Afrika und im Atlantik (als gesetzliches Zahlungsmittel in Überseegebieten) sowie im Indischen Ozean zu finden ist.

  • Der neue Euro

    Ja, da gibt es aktuell spannende Entwicklungen! Die Europäische Zentralbank (EZB) arbeitet intensiv an der dritten Serie der Euro-Banknoten. Wir befinden uns gerade in einer heißen Phase des Prozesses.

    Hier ist der aktuelle Stand (März 2026):

    1. Die Themenauswahl

    Es stehen zwei Hauptthemen zur Auswahl, die das bisherige Design „Zeitalter und Stile“ (die Fenster und Brücken) ablösen sollen:

     „Europäische Kultur“: Hier stehen berühmte Persönlichkeiten und kulturelle Orte im Fokus. Geplant sind Motive wie Maria Callas (5 €), Ludwig van Beethoven (10 €), Marie Curie (20 €) oder Leonardo da Vinci (100 €).

    – „Flüsse und Vögel“: Dieses Thema setzt auf Natur und Ökosysteme. Mögliche Motive sind etwa der Eisvogel, der Weißstorch oder der Säbelschnäbler, kombiniert mit typischen Flusslandschaften.

    2. Der aktuelle Zeitplan

    – Bis Ende April 2026: Ausgewählte Designer:innen reichen gerade ihre konkreten Entwürfe bei der EZB ein.

    – Sommer 2026: Die eingereichten Entwürfe werden von einer Jury bewertet. Danach bist du gefragt: Es wird eine öffentliche Umfrage geben, bei der alle Bürger:innen der EU ihr Feedback zu den finalen Designvorschlägen abgeben können.

    – Ende 2026: Der EZB-Rat will auf Basis dieser Umfrage die endgültige Entscheidung über das neue Aussehen verkünden.

    3. Wann kommen sie in den Geldbeutel?

    Auch wenn das Design bald feststeht, müssen wir uns etwas gedulden. Nach der Entscheidung müssen die Sicherheitsmerkmale finalisiert und die Scheine gedruckt werden. Man plant damit, dass die ersten neuen Scheine frühestens 2028 oder 2029 tatsächlich im Umlauf sein werden.

    Warum das Ganze?

    Neben der frischen Optik geht es vor allem um Sicherheit (neue Anti-Fälschungs-Merkmale) und Inklusivität. Die neuen Scheine sollen so gestaltet sein, dass sie zum Beispiel für Menschen mit Sehbeeinträchtigung noch besser unterscheidbar sind.

    Meiner Einschätzung nach wird auch ein, u.a. durch den Einbezug von Bürger:innen zur Motivauswahl „Unsere Entscheidung:en, unser Geld.“ wiedergespiegelt, was sensibel ist. 

    Klar ist, das ein Wir-zusammen erkennbar ist, ob es das Wir-Gefühl stärkt, bleibt fraglich, und meinem Verständnis nach aufgrund der Dynamiken u.a. in Deutschland spannend. Die skandinavischen Länder dürften dabei in den oberen Positionen sein. Außerdem: Niederlande, Slowenien.

  • Anendophasie, fehlender innerer Monolog, und ich.

    Während viele Menschen einen ständigen inneren Monolog führen, erleben Menschen mit Anendophasie eine Stille im Kopf. Sie denken nicht in Worten oder Sätzen, sondern eher in Konzepten, Bildern oder/und abstrakten Zusammenhängen. Oder erst mit:ab dem Forcieren und/oder aktivem Befassen auf Basis entsprechender Grundlagen (Aussage:n, Bild:er, Text:e und Weiteres). Häufig ist auch einfach nur nichts da. Man sitzt da, und denkt nichts, auch wenn bspw. die grundlegenden Interessen erreicht werden.

    Die wichtigsten Merkmale

    • Kein „Mitlesen“: Beim Lesen hören Betroffene keine Stimme, die den Text im Geist ausspricht, außer man geht es aktiv an, bspw. durch forcieren. Dazu kann ein Bewegung, eine andere Sitzposition, das Sprechen ider jeder weitere, individuelle Herangehensweise behilflich sein.
    • Abstrakte Planung: Gedanken über den Tagesablauf fühlen sich eher wie ein „Wissen“ an, was zu tun ist, statt wie eine To-do-Liste, die im Kopf vorgelesen wird.
    • Unterschied zu Aphantasie: Während Aphantasie das Fehlen des „inneren Auges“ (Bildern) beschreibt, betrifft Anendophasie das „innere Ohr“. Beide können gemeinsam auftreten, müssen es aber nicht.

    Aktuelle Forschungsergebnisse (2024/2025)

    Eine bahnbrechende Studie der Universität Kopenhagen und der University of Wisconsin-Madison hat gezeigt, dass Anendophasie messbare Auswirkungen auf kognitive Leistungen haben kann:

    1. Gedächtnisleistung: Menschen ohne innere Stimme schneiden oft etwas schlechter ab, wenn sie sich Wörter merken müssen, die sich ähnlich anhören (da sie diese nicht „innerlich wiederholen“ können).
    1. Reim-Aufgaben: Das Erkennen von Reimen fällt schwerer, wenn man das Klangbild der Wörter nicht im Kopf simulieren kann. Mnemotechnik:en können helfen und unterstützen.
    1. Kompensation: Interessanterweise gibt es bei komplexeren Problemlösungen oft keine signifikanten Unterschiede. Das Gehirn nutzt einfach andere Strategien, um zum Ziel und zum Ergebnis zu kommen. Meist sind es technische, systematische, organisatorische, strategische, non-verbale und verbale. Mnemotechnik:en und auch Eselsbrücke:n eignen sich. Häufig sind Eselbrücke:n unbewusst bereits vorhanden und eignen sich für eine Verknüpfung in Anwendung. Eselsbrücke:n sind allgemein bekannter, dabei ist eine Eselsbrücke nicht nur eine Eselsbrücke, sondern eine Mnemotechnik. Allerdings auch einfach nur eine Eselsbrücke (welche nicht zwingend aus mind. 3 Wörtern bestehen muss).

    Bei meiner Diagnose 1998/99 stellte man klinisch (psychiatrisch und psychologisch) fest, das ich keinen inneren Monolog habe bzw. mein Mitdenken und ein Großteil meines Denkens erst mit dem forcieren bzw. mit:ab Kommunikation stattfindet. Es gab auch vorher pädagogische und ärztliche Äußerungen und Vermutungen, welche jedoch eher „Zwischen der Türe“ und in anderen Zusammenhängen geäußert wurden. Ein „der hat doch nicht mitgedacht“ bzw. „Der hat doch nicht drüber nachgedacht“ war also tatsächlich zutreffend. Auch ein wahrnehmbares „Andere im Raum reden und man selbst sitzt nur da, hört zu, und das auch in Kombination mit einem leerem Blick.“ kann zutreffend. Das muss nicht zwangsläufig ein depressiver, desinteressierter, interessierter, abgelenkter und/oder abwesender Zustand und/oder ein entsprechendes Verhalten sein. Und auch es ist auch kein Tunnelblick, obwohl dies auch dabei vorkommen kann. Man ist voll dabei.

    By the way: Ich bin auch Aphantast (Aphantasie).

  • Meltdown’s, Shutdowns und ich.

    Meltdowns sind im Grunde eine ziemlich heftige Reaktion des Nervensystems, wenn jemand mit einer hohen Informationsverarbeitung, vielen Reizen oder Emotionen überfordert ist. Das ganze gibt es nicht nur mit Reizen und Emotionen, voran steht die neuronale Verarbeitung. Also sind es neuronale und kognitive Verarbeitungen. Sollten neuronale Verarbeitungen nicht an erster Stelle stehen, bringt die kognitive Verarbeitung (bspw. aufgrund von Informationen, Reizen und Emotionen) die neuronale Kapazität. Es kann auch zu „sprüngen“ kommen, welche u.a. Tics verursachen. Ein Meltdown entsteht auch, wenn man bspw. in einer „Depression“ ist und das Gehirn sowie die Gedächtnisse wieder auf die eigentliche Leistung möchte. Solche Prozesse lösen Reaktionen im Gehirn aus, und deren folgen äußern sich im kognitiven Bewusst-Ist und Bewusst-Sein. Dies kann sich jedoch über Stunden, Tage, Woche und sogar Jahre hinziehen. In Verbindung mit ADS / ADHS können Meltdown’s, Shutdown’s und Overload’s häufiger auftreten.

    Das Gehirn besteht aus mehreren Arealen. Mehrere Areale können unabhängig und abhängig voneinander reagieren und aggieren. Es kommt häufig zu verzögerten und überschießende Reaktionen sowie zu Schaltungsproblemen.

    Dysfunktionale Netzwerke können Thema sein. In vielen neurologischen und psychischen Erkrankungen, wie z.B. bei ADHS, Autismus und auch Angststörungen, werden solche gestörten Kommunikationsmuster zwischen Gehirnarealen beobachtet. Diese Dysfunktionalität kann angeboren sein, man kann sie jedoch auch erwerben. Es kann sein, dass exekutive Funktionen (Planung, Impulskontrolle) beeinträchtigt sind, weil die entsprechenden Netzwerke nicht synchron arbeiten. Einhergehend kann eine atypische und/oder typische Gehirnentwicklung sein. Areale entwickeln sich unterschiedlich. So können sich bspw. 3 Areale zur selben Zeit typisch entwickeln, und 2 weitere Areale gleichzeitig atypisch entwickeln.

    Grundsätzlich bekommt das Gehirn mehr Input, als es verarbeiten kann, und dann kommt es zu einem „Overload“ und/oder „Shutdown“.

    Hier sind ein paar Punkte, die dir helfen, das besser zu verstehen:

    Was passiert? Betroffene verlieren vorübergehend die Kontrolle über kognitive Verhalten, kognitives Bewusstsein und über Emotionen. Das kann sich in Schreien, Weinen, motorischer Unruhe oder sogar selbstverletzendem Verhalten äußern. Es ist quasi eine Notfallreaktion des Körpers, vergleichbar mit dem „Kampf-oder-Flucht-Modus“.

    Typisch bei mir: Das Bild veränderte sich, war nie einheitlich und hatte viele Verhalten und Reaktionen. Ob als Kleinkind, Kind, Jugendlicher oder Erwachsener; Ein Meltdown dauert selten nur 30 Minuten. Ein durchschnittliches Meltdown dauerte sein 1,5-2 Wochen. Es gab auch Meltdowns, welche über einen Monat dauerten (meist als Kind bzw. Jugendlicher). Man ist logischerweise nicht 100% des Tages aktiv, auch wenn das Gehirn zu 90-95% des Tages aktiv ist.

    Bezogen auf die Wache-Phase des Tages, kann sich das Meltdown auf über 40% des Tages ausdehnen (bspw. Phasen). Alleine das ist bereits Grundlage für eine Vertiefung oder eine Ursache für spätere Meltdowns (Verhalten können einen x-monate Später belasten) sowie ggf. hochfunktionale Depressionen.

    Ich hatte bspw. motorische Störungen und Verhaltensstörungen. Ich schlug meinen Kopf gegen Wände und Gegenstände (nicht Gegenstände gegen den Kopf, wobei das in meinem leben auch mal vorkam) und ging/schmiß mich gegen Wände oder Türen. Ich ging aktiv auf Gegenstände zu. Außerdem kam es häufig zu Zuckungen, Kopfnicken, muskuläre Hypotonie, Mitralklappenprolabs, Aussetzern der Herz- und Lungenfunktion, Reflux im Magen, Gleichgewichtsprobleme weiteren Reaktionen und Verhalten (bspw. ähnlich Eplilepsie). Ich habe außerdem Wände bemalt und beschmiert, Tapete abgerissen, ich habe mit Feuer gespielt und auch Feuer gelegt. Das Zerstören von Gegenständen war vorhanden, jedoch selten. Ich habe eine angeborene emotionale Instabilität und von Haus aus seltene, jedoch extreme Stimmungsschwankungen (auch am Tag).

    Warum passiert es? Oft sind es Informationsverarbeitung, motorische Reaktionen (Fehlschaltungen, bei denen das kognitive Verhalten langsamer oder schneller ist), Verhaltensreaktionen, Spiegelungen, sensorische Reize, Reaktionenüberforderung, Emotionen (auch angestaute) und/oder soziale Überforderung, die das Fass zum Überlaufen bringen. Da passt noch einiges zu.

    Gerade bei Autismus ist die Reizverarbeitung oft anders, was schneller zu so einer Überlastung führen kann. Fehlende und/oder gestörte Filter bzw. Filtermechanismen können ebenfalls Verursacher sein.

    Wichtig ist, dass ein Meltdown keine bewusste Handlung oder ein Wutanfall ist. Die Person kann es in dem Moment nicht steuern und leidet selbst sehr darunter.

    Nach dem Meltdown: Danach sind die Betroffenen oft körperlich und mental erschöpft und brauchen viel Ruhe zur Regeneration. Von mir kenne ich das angeborene Verhalten, das ich keine typischen Erschöpfungssymptomatik habe. Ich erinnere mich daran, dass es für mich ein „normales“ Weitermachen war und ist. Also kein merkliches Ende. Dies lernte ich u.a. durch mir nahgebrachte Integration in Mnemotechnik, Mnemo- und Routenmethodik bzw. mnemotechnische Hilfen. Außerdem entsprechende Übungen und abweichende Methoden, welche vorhandene Techniken (intuitive) ergänzten und ergänzen.

    Es kam auch schon vor, das ich einfach umkippte. Ich erinnere mich daran, das ich mal die Lungenfunktion, Atmung und Muskulatur aus motorischen Gründen aussetzte. Ich wollte die Atmungsreflexe und Bewegungen eines Fisches nachmachen und ich bin in den Fischteich gefallen.

    Meltdowns sind individuell, und wie sie sich zeigen oder was hilft, ist von Person zu Person unterschiedlich.

  • Das schöne Wort

    Nach einer Autismus-Sprechstunde machte ich mir Gedanken über das, was ich von mir gab. Ich machte mir Gedanken zu „schönes Wort“ und „schöne Worte“ und ging sämtliche Logiken durch. Dazu gehörten auch sämtliche Inselinhalte; Demnach nahezu alles, was ich sammelte. 

    Ich vergaß dabei, die Äußerung und Perspektive mit dem Ich-Bezug (aus:von der eigene Insel/eigenem Raum/eigene Schublade; Das Memo) und ich ignorierte die Ich-Botschaft. 

    Stattdessen kommunizierte ich eine Schlussfolgerung auf Basis der Interpretation zu dem mir Bekannten (Beobachtung). Und ich vergaß dabei, meine eigene Organisation, Systematisierung und Sortierung. Außerdem orientierte ich mich an Gegenüber und äußerte hypothetisch. 

    Um beim eigentlichen Grundgerüst zu bleiben: 

    Schöne Worte sind nicht nur als Ganzes subjektiv, und entsprechend eines Momentes, als schön und/oder richtig verstanden worden.

    Vor über 25 Jahren äußerte ich dies schon für mich funktional. Das „Schöne Wort“ setzt sich für mich, wie folgt, zusammen: 

    Es enthält die jeweils wirkenden vokale (flexibel und statisch). Ich habe außerdem eine „Buchstaben-Intensitätsskala“ anhand meiner eigenen Stimme / Aussprache (inkl. Raumverteilung). Ebenso mit dabei: Wiederholungen von Buchstaben, Vorkommen und Nicht-Vorkommen von Buchstaben, Töne und weiteren Variablen. Außerdem mit dabei: Einfache und komplexe Aussprache, neue Worte. An komplexer Aussprache wächst man (Lerneffekt). Neue Worte sind grundsätzlich interessanter (inkl. andere/fremde Sprache). 

    Dazu gehören auch Tonhöhenregister, die Registerkarte und das Gedächtnis-Protokoll (visualisiertes, Mnemotechnik:en), Tonhöhenverlauf, Klangfarbe, Silbe:n, Strukturkomponente:n, Strukturfähigkeit und entsprechend den objektiven, emotionalen und subjektiven Verhalten, auch die subjektiv und/oder objektiv interpretierbaren Elementen, und potenzielle Schlussfolgerungen. Des Weiteren muss der audio-visualisierbare, audio-visualisierungsfähige und der visuelle Fokus gegeben sein.

    Das alles natürlich mit der eigenen objektiven, emotionalen und subjektiven Grundlage – dem Vorhanden-Ist. 

    Die emotionale Grundlage ist dynamisch und passt sich an. Außerdem ist sie u.a. durch Modus selektivierbar. 

    Dasselbe forcierte Wort, in einer anderen Umgebung, mit einer anderen Stimmung und/oder emotionalen Grundlage, ist auf einmal kein „schönes Wort“ mehr. Das selbe gilt auch mit Abweichungen in den weiteren Einstellungen.

    Die Zentren / Die Gedächtnisse verbinden beide Eingangssituationen und die Ausgangspunkte miteinander (Umgebung 1 und Umgebung 2 = andere/neue/weitere Umgebung). Daraus resultiert ein „Gemisch“. Es kann schöner sein; Es ist in jedem Fall immer „anders“ und ggf. auch mit vom Gegenüber abhängig.

    Grundsätzlich:

    Das für mich „schöne Wort“ entwickel ich alleine (also durch eigene Schrift und Sprache, wenn ich alleine bin und im Monolog). Mir ist es nicht möglich, durch Gegenüber ein eigenes schönes Wort zu entwickeln. 

    Die für mich „schönen Worte“ formte ich für mich immer alleine. Kein Mensch in der Nähe. Sie (die „schönen Worte“) sind monoton und ohne Wechselwirkung. Wenn notwendig, gibt es das auch mit mehr Klangfarbe.

    Es muss mathematische Prinzipien beinhalten und mathematische Prinzipien müssen anwendbar sein (in einem Dialog ist es häufig nicht möglich). Des Weiteren müssen weitere Qualitäten erfüllt sein. Ein Reminding muss möglich sein. Die Zweckmäßigkeit:en und Verwendung muss gegeben sein. Es muss mind. ein Gegensatz und mind. ein Gegenteil vorhanden sein. Weitere Prozesse müssen möglich sein, wie bspw. ein Umgang, eine Sensibilisierung, Deduktion, Konstruktion, Dekonstruktion. Die theoretische Definitionsfähigkeit und logische Ablaufentwicklung sowie konzeptuelle Erstellung und Nutzbarkeit einer ordentlichen „Gedanken-Brücke“ und Stütze muss gegeben sein. Eine vollständige „Gedanken-Brücke“ (im Subkontext Eselsbrücke) – bspw. in Verbindung mit dem Wort Piktogram – kann aus über 30 Elementen bestehen. Eine Rationalisierung, Nicht-Rationalisierung, Irrationalisierung, Spiegelung- und Wiederspiegelung sowie Analyse durch Gegenüber muss möglich sein.

    Ich übersetze gerne und das Wort muss operabel sein.

    Eine Rhetorik ist fehl am Platz und beeinflusst.

    Demnach ist „ejkddl“ auch ein solches Wort (sofern die Voraussetzungen erfüllt sind).

    Funktioniert auch mit „schlechtes Wort“ und „neutrales Wort“.

    Außerdem ist das eigene Wort statisch. Basierend mit den jeweiligen Elementen ist es außerdem rigide.

    Statisches ist wichtig für u.a. Inseldenken, Mnemotechnik:en, Anwendung und Verwendung sowie Nutzbarkeit. Weitere Anwendungs- / Verwendungsgrundlagen gibt es sicherlich, sind aber nicht essenziell. Verbale Kommunikation gehört für mich nicht zu den essenziellen Faktoren (jedoch zu den Wichtigen), denn damit bin ich flexibel. Non-verbal ebenfalls.

    Kommunikation ist dynamisch… Und ich weis oft nicht, wer zuerst anfängt. Ich passe mich Gesprächspartner:in i.d.R. an. Ich brauche außerdem etwas zum analysieren.

    Btw: Alles Grundelement beim und für das Coping, Masking, Stimming und für Modi. 

    P.S.: Der genaue Wortlaut – Deutsche Sprache eben. Und bei einer Rekonstruktion muss der innere Monolog vorhanden sein, idealerweise mit identischen Indikatoren. Der ELIZA-Effekt und Forer-Effekt (Barnum) sind spannend.

  • Eva Pankok

    1925 bis 2016

  • “Das Wissen um tausende Bücher“

    Das „aus-wendige“ Erinnern von großen Mengen an Informationen, wie z. B. das Wissen um tausende Bücher.

    Einleitung ist der Kommunikationsbedarf, Kommunikationsfluss sowie die Verbreitung und Teilhabe an den Grund- und Tiefenverständnis sowie wie ein beabsichtigter Anschluss. Dazu gehört die eigene Zeit, eine teilweise Gemeinsamzeit sowie das Wissen darum, dass irgendwo irgendwer, und ggf. mehrere Menschen zu selben Zeit die Inhalte lesen, verstehen, nicht-verstehen, annehmen, ablehnen, diskutieren und sich austauschen.

    Dazu gehört auch der Aufwand der Publikation, einschließlich Druck und Verteilung. Die Beteiligung vieler Menschen an einem Werk und/oder Vorhaben, welches bereits beim Halten in den Händen vorgenommen und umgesetzt wurde. Man ist nicht mittendrin, sondern dabei und demnach in der Folge, welche der subjektiven non-verbalen und verbalen Kommunikation und Produktion entspricht. Angefangen mit:in dem Author / der Authorin und dessen Interessen, wissentlich das diesem Prozess kein Ende gesetzt werden kann, da Bücher und Erzählungen auch weitergegeben werden. Die Anzahl der entstehenden und eventuell entstehenden Prozesse, Vorgänge, Abläufe lassen sich sowohl prognostizieren, als auch erfassen, und werden immer mit der Realität abweichend sein, da sich der Mensch und dessen Denken und Handeln (bsp. generationsbedingte Informationsweitergabe) nicht erfassen lässt. Anhand von Standards lässt sich eine Dimension des Subjektivieren erfassen. Jedoch fehlt der persönliche Kontakt und somit ist das, was umgangssprachlich als „Geheimnis“ gilt, kein Geheimnis und nicht nicht-erfahrbar (auch kein offenes Geheimnis), sondern eine durchgehende Parallele. Die andere Seite: Es gibt viele Seiten und jede dieser vielen Seiten hat mind. zwei Gegenüber, anstatt in der Regel ein sichtbares Gegenüber (nicht zwingend menschlich).

    Das Wissen um tausende Bücher ist theoretisch, hypothetisch und materiell gebunden. Diese Begriffe beinhalten bereits die Subjektivität. Siehe auch die Begriffe „Fantastisch“ und „Phantastisch“.

    Außerdem ist in der gesamten Kette zwar häufig die Rede von „Einer Logik …“, es sind jedoch mehrere, welche die Gedächtnisse sowie das Gehirn verarbeitet und erfasst.

    Zur Erfassung dieser Informationen wird kein Wissen um tausende Bücher benötigt,  sondern der Input, um das Verstehen-Wollen des Begriffs „Das Wissen um tausende Bücher“, das Schlagwort „Das Wissen um tausende Bücher, das Interesse, das recherchieren wollen. Es ist Verbindlichkeit enthalten.

    Das Einzelne ist ausreichend (RW: Der Wert im einzelnen Werk) und gibt mind. das enthaltene Wissen wieder und formt bzw. erweitert das Eigene. 

    Dieser Inhalt reflektiert zwar die Natur der Kommunikation, des Wissenstransfers, der Produktion, der Verbreitung, der Marktwirtschaft sowie die Subjektivität der Wahrnehmung, jedoch handelt es sich dabei primär um Informationsverarbeitung und Erfassung sowie das Anwenden verschiedener Techniken, Logiken und der Deduktion als Erweiterung und das mit dem Ergebnis eines eigenständigen Inhalts. Enthalten sind auch Induktion und Nicht-Interpretation. 

    Es werden die Grund- und Prinzipienmethodik, Modelle, die Ideen und Abläufe sowie die Kausalität in:mit Aufschreiben, Aussage und Betonung fokussiert. Es bestehen außerdem Abhängigkeiten zum genauen Wortlaut. Der genaue Wortlaut von Author:in kann beim Lesen nicht erfasst und wiedergegeben werden, sondern selbst definiert und entwickelt werden. 

    „Das Wissen um tausende Bücher“, in tausend Büchern und auch mit nur Einem. Und ein wichtiges Schlussendlich, nach welchem die Dekonstruktion ansetzen kann. 

  • Welche Filter und Filtermöglichkeiten fehlen häufig bei Menschen mit Asperger-Syndrom und Autismus

    Menschen mit Autismus haben häufig die fehlenden Fähigkeiten der Filterung bzw. Filtermöglichkeit(en). Man kann „fehlende Filter“ synonym verstehen. Ich kann mir vorstellen, dass das jedoch auch häufig für Missverständnisse sorgt.

    Bei Menschen mit Autimus ist die Selektivität / Selektierung häufig betroffen. Das bedeutet: Selektivierung (auch Selektion) und Selektierung kann ebenso eine Fähigkeit sein. Besonders betroffen ist die selektive Filterung sensorischer, sozialer und emotionaler Informationen und Verarbeitungen sowie die Verarbeitung. die Prozesse können ausgedehnter sein. Das wird häufig synonym mit „ausgedehnter“ und/oder „langsamer“ verstanden.

    Sensorische Filter: In diese Gruppe gehören u.a. Geräusche, Licht, Gerüche, Berührungen, Gleichgewicht sowie deren Ursachen und Auslöser (auch bei nicht vorhandenem Gleichgewich; Das fängt in:mit der Umgebung an, und kann sich auf das eigene Gleichgewicht auswirken. Auch die Wirkung auf ein Gleichgewicht und mit:in dem eigenen Gleichgewicht wird beobachtet und festgestellt.) sowie auch Körperwahrnehmung (Bsp. Gleichgewichtssinn). Es gibt auch weit verbreitete Schwierigkeiten/Herausforderungen mit der Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung. Auch ist das Erkennen bzw. Nicht-Erkennen solcher Schwierigkeiten/Herausforderungen weit verbreitet – wobei wir damit bei den sozialen Filtern sind.

    Soziale Filter: Gestik, Mimik (viele Menschen mit Autismus haben Herausforderungen/Probleme, nonverbale und verbale „Signale“ zu erkennen. Ich persönlich habe auch Herausforderungen, Ironie und Sarkasmus zu erkennen. Wenn ich das in einem Dialog erkenne, kommuniziere ich das auch. Und sei es nur mit der Frage/Feststellung: War das Ironie oder Sarkasmus?! Oder: „Das war Sarkasmus“, was häufig als Aussagenfrage kommuniziert wird. Die Person(en) gegenüber wirken häufig „begeistert“, „verwundert“ oder auch „realisitisch irritiert“. Mit Sicherheit ist häufig auch ein gedankliches „Meinte der das ernst, das ist doch wohl erkennbar.“ mit im Raum. @ll: Wenn dem so sein sollte; Ist auf beiden Seiten identisch. Nimmt sich also niemand was. Damit wurden auch kontextbezogene Kommunikation und Relevanzfilter thematisiert. Und es bleibt dabei: Es fällt vielen Menschen schwer. Ähnliches auch bezgl. Metaphern und impliziete sowie nicht-impliziete „Botschaften“. Vieles wird nicht automatisch gefiltert; Sei es nun autonom, heterogen, homogen, autodidaktisch oder/und didaktisch.

    Kognitive Filter und auch emotionale Filter: Ich bin ein Inseldenker. Ich denke und lerne mit vielen Denk- und Lernmustern und Schema(ta), autodidaktisch und didaktisch. Bei mir ist kognitiv vor emotional – zumal ich außerdem seit meiner Geburt emotionale Denk- und Lernschwierigkeiten habe, welche klinisch (medizinisch, psychologisch) und umgangssprachlich als emotionale Lernstörungen in Folge der biologischen, neuronalen, neurobiologischen Voraussetzungen geschimpft werden können. Dazu zählt auch affektive Lernstörung bzw. logischerweise in Folge auch Herausforderungen und Schwierigkeiten. Eine weitere Folge ist außerdem Alexithymie, welche ebenso Ursache sein kann.

    Neuronale Filter und Filterstörung(en)

    Neuronale Kommunikation und synaptische Dichte: Es gibt Studien, aus denen hervorgeht, dass sowohl weniger als auch mehr Synapsen eine Rolle spielen. Die synaptische Dichte (geringer, gleich oder höher) ist also mit-entscheidend. Das ist bei Menschen mit dem Savant-Syndrom ebenfalls gegeben. Die TU Dresden fand heraus, dass bei Autist:innen die Verarbeitung von Kommunikationssignalen bereits in der subkortikalen Hörbahn verändert ist. Das schlüsselt also die Konzentration der Signale, noch bevor die Signale das Bewusstsein erreichen. Ich hatte für mich vor über 25 Jahren mit Mnemotechnik sowohl Prozess „Bewusst-Ist“ und „Bewusst-Sein“ integriert, auch im Zusammenhang mit „Absolutes Gehör“. Selbiges auch mit Sensorik (also auch Empfindlichkeit und Überempfindlichkeit, Hochsensibilität und Hypersensitivität.

    Weitere Filterungen gibt es in den Bereichen neuronale Konnektivität und Struktur (RW Netzwerkstruktur), dazu zählen auch genetische Ursachen. Bei bestimmten genetischen Variationen (z. B. Fragiles-X-Chromosom) sind die neuronalen Filtermechanismen besonders stark betroffen.

    Menschen mit dem Savant-Syndrom

    Es kann verstärkt zu Überaktivitäten (ggf. auch „Hyperaktivitäten“) in bestimmten und auch spezialisierten Hirnarealen kommen, was häufig auch bei Menschen mit Autismus zu finden ist. Ebenso die Tatsache, dass neuronale Hemmmechanismen oft gestört oder abgeschwächt sind. Laut KI bedeutet das: Informationen und Verarbeitungen (nicht-kognitiv und auch kognitiv) werden nicht wie üblich gefiltert. Menschen mit dem Savant-Syndrom scheinen wohl stärker betroffen zu sein. Im Raum steht: Menschen mit dem Savant-Syndrom können viele Details gleichzeitig wahrnehmen und verarbeiten, bsp. bei der Reproduktion komplexer und nicht-komplexer Grundlagen (Musikstücke, Zeichnungen, Prozesse, Verarbeitungen…). Im Folgeschluss bedeutet es allerdings auch: Sensibilitäten, vor allem neuronal, kognitiv und nicht-kognitiv.

    Bei Menschen mit dem Savant-Syndrom entstehen die besonderen Fähigkeiten nach Entwicklungsstörungen und/oder Hirnverletzungen, wobei das Gehirn andere Areale funktional und nicht-funktonal „hochfährt“. Das beschreibt ebenfalls eine Grundcharakteristika, bezugnehmend auf die neuronalen, kogntivien und nicht-kognitiven Voraussetzungen und Gegebenheiten. Dieses „hochfahren“ entsteht also vor, in und während Konzentrationen (neuronal, kognitiv, nicht-kognitiv). Laut KI zeigen Menschen mit dem Savant-Syndrom oft eine geringe globale Vernetzung im Gehirn, aber „extreme“ lokale Spezialisierung. Für mich ist nachvollziehbar, das dahinter jedoch eine Auslastung bzw. Konzentration in:aus vielen Bereichen vorhanden ist und ggf. eine geringe globale Vernetzung vorhanden sein kann. Und das ist nicht nur bei Menschen mit dem Savant-Syndrom so, sondern auch bei Menschen mit Autismus.

  • Die Anwendbarkeit der Metakognition und die Tücken.

    Metakognition bedeutet einfach übersetzt: „Über das eigene Denken nachzudenken und die eigenen Denk- und Lernprozesse zu verstehen und zu kontrollieren.“ … so die Übersicht mit KI.

    Metakognition bedeutet auch, über das eigene Denken, das Denken über das Denken der anderen Menschen und die damit verbundenen Prozesse und Schemata (bsp. kognitives Schema, auch als ergänzende und erreichbare Insel bzw. betretbaren Raum) nachzudenken und die eigenen Denk- und Lernprozesse zu verstehen und verstanden zu haben, sowie verstanden zu haben und zu verstehen. Eine Beobachterposition ist erforderlich. Man kann dies auch als Theory of mind beschreiben.

    Was ist mit: Über das Gedachte nachdenken?

    Ich bin in der Annahme des Prinzips der Metakognition in den letzten Jahren auf Herausforderung gestoßen. Und zwar in der Verarbeitung und Anwendung des Prinzips der Metakognition als zusätzlichen Raum bzw. zusätzliche Methode, um mit der Metakognition zu denken und zu arbeiten. Es hat sich herausgestellt, dass es sich bei mir dabei um zusätzliche Prozesse handelt, welche quasi als Vervielfachungen, Doppelungen und zusätzliche Be- und Verarbeitungen zu verstehen sind, da ich die Prinzipien der Metakognition seit über 25 Jahren auf Basis Inseldenken, Mnemotechnik, Loci- und Routenmethodik, Gedächtnis- und Gedankenpalast sowie in der Übernahme / Annahme weiterer Denk- und Kommunikationsmodelle, Abgleichungen, Integration von Lern- und Denkprozessen verwende. Ich wende auch automatisiert Kommunikationsmodelle als Denkmodelle an. Das ist routiniert und war schon in der westfälischen Klinik in der Haard festgestellt worden. Dieses automatisierte, heteronome, teilweise autonome und autodidaktische Verhalten wurde ebenso in der Inselbegabung festgestellt. Psychologisch – und auch soziologisch – betrachtet, wohl eine Fähigkeit, welche als Savantfähigkeit beschrieben wird.

    Für mich jedoch seit über 25 Jahren – also auch vor, während und nach dem Feststellen der im Zusammenhang mit dem Savant-Syndrom typische Funktionsweise des Gehirns bzw. der Gedächtnisse – normal.

    Wenn ich mit visualisierten bzw. visualisierbaren und nicht-visualisierbaren Inhalten denke, und bspw. Bilder / Informationen und ähnliches abrufe („ich gehe auf einen Inhalt zu“), habe ich die Prinzipien der Metakognition zwangsläufig. Würde ich Metakognition als zusätzliches Modell anwenden, entstehen zwangsläufig Vervielfachungen. Dazu zählt, ganz banal, auch das über Kommunikationsmodelle bzw. Denkmethoden nachdenken und abgleichen bzw. während des Abgleichens nachdenken.

    Es dauerte lange, bis sich herausgestellt hat, dass sich eine Vervielfachung u.a. negativ auf typische, atypische und atypisch funktionale Abläufe auswirken kann. Dies dann mit anderen Modellen abzugleichen und Überschneidungen zu finden, ist ebenso umfangreich und entsprechend meiner üblichen, mir nähergebrachten Funktionsweise des Gehirns bzw. der Gedächtnisse eine Überkapazität. Um die übliche Funktionsweise ordentlich und stabil zu halten, gab man mir Loci- und Routenmethodik sowie Mnemotechnik mit. Demnach also auch, um das Gehirn bzw. die Gedächtnisse neuronal und kognitiv für und vor Überlastung und Überkapazitäten sowie deren Folgen, u.a. funktionelle Störungen, zu schützen. Die Methodiken und Technik ist schon vor dem Aufenthalt in der westfälischen Klinik in der Haard „intuitiv“ vorhanden gewesen und bekam quasi „Name und Stabilität anhand des bereits vorhandenen Denk- und Verhaltensmusters“. Das hatte sowohl aus psychologischer und aus medizinischer Sicht bzw. mit Berücksichtigung psychologischer und medizinischer Aspekte Effektivitäten.

    Ich dachte gerade über die Verbindung zur Gedächtniskunst nach. Ja, die Definition versteht Mnemotechnik, Loci- und Routenmethodik, Gedächtnis- und Gedankenpalast sowie viele weitere Denk- und Kommunikationsmodelle als Gedächtniskunst.

    Entsprechend des Prinzips eines „Daueraufhängers“ (Vervielfachungen, Dopplungen vermeiden): Wenn etwas intuitiv vorhanden ist, da es der typischen und auch atypischen Funktionsweise des Gehirns bzw. der Gedächtnisse entspricht, kann das einer zusätzlichen künstlerischen Anwendung entsprechen? Ja, durch Beobachtung und Feststellung einer anderen Person. Das ist mit Orientierung und Anwendung sowie Schlussfolgerungen abhängig. Identisch, wie im Zusammenhang mit Metakognition als zusätzliche Methode.

    Das Gehirn, die Funktionsweise des Gehirns bzw. der Gedächtnisse sind bereits vor der Geburt und in der Phase bis vor vollständige Entwicklung des Gehirns u.a. auf das Denkschema ausgelegt.

    Anhand mit Orientierung und mit Definitionen und Schlussfolgerung: Ja, auch künstlerisch. Kann und darf künstlerisch verstanden werden. Kommt wahrscheinlich nur selten dazu, dass jemand „künstlerisch“ oder „Was für eine Gedächtniskunst“ kommuniziert.

    Klar könnte nun ein „nachvollziehbar“ kommen. Ich kenne nur keinen anderen Menschen, welcher Gedächtnis- und/oder Gedankenpalast, Mnemotechnik(en) und/oder Loci- und Routenmethodik verwendet. Ich kann niemanden fragen, um Abgleiche zu haben. Demnach: Nein, der Aufwand mit künstlerischem, didaktischem und/oder autodidaktischem, auch kognitivem Aufwand, ist für mich nicht nachvollziehbar, mangels Abgleichfähigkeit.

    Kommen wir zu: Vergleiche. Nein. Würde ich einschätzen wollen, welcher Aufwand für Gegenüber gegeben ist, meine ich zu wissen, das Gegenüber eine neuronale und kognitive Auslastung hat. Ich habe als Grundlage meine neuronale und kognitive Auslastung, und auf einer Auslastungsbasis vergleicht man nicht.

    Nachstehend eine kurze Aufschlüsselung der Bedeutung der Begriffe funktional, atypisch und atypisch funktional im Kontext der Denk-, Verhaltens- und Lernprozesse:

    • Funktional: Die Prozesse erfüllen ihren Zweck. Abläufe und Ergebnisse sind eine Folge. Sie ermöglichen das Denken, Lernen und Handeln effektiv (wenn auch nicht zwingend in einer Weise, die andere als „normal“ empfinden).
    • Atypisch: Die Prozesse weichen von der neurologischen, kognitivien und/oder kommunikativen Norm ab (z.B. durch die automatisierte Integration von Gedächtnistechniken und die „spezifische“ Funktionsweise des Gehirns und der Gedächtnisse). Mit Kommunikativ ist die Kommunikation (neuronal, kognitiv …) gemeint. Dazu zählt auch verbales- und non-verbales Verhalten.
    • Atypisch funktional: Eine Kombination, die besagt, dass die Abweichung von der Norm (Atypik) gerade das ist, was das System funktionsfähig und effizient machen könnte.

    Das Denken über das Denken, mit dem denken… Vervielfachungen, „never ending stories“, und auch für sich alleine: eben aufwendig.