Hej.

.willkommen! ich bin tian und am 10.10.1989 in krefeld geboren. aufgewachsen bin ich am niederrhein, und lebe in berlin. ich habe das asperger-syndrom und das savant-syndrom.

  • Eva Pankok

    1925 bis 2016

  • “Das Wissen um tausende Bücher“

    Das „aus-wendige“ Erinnern von großen Mengen an Informationen, wie z. B. das Wissen um tausende Bücher.

    Einleitung ist der Kommunikationsbedarf, Kommunikationsfluss sowie die Verbreitung und Teilhabe an den Grund- und Tiefenverständnis sowie wie ein beabsichtigter Anschluss. Dazu gehört die eigene Zeit, eine teilweise Gemeinsamzeit sowie das Wissen darum, dass irgendwo irgendwer, und ggf. mehrere Menschen zu selben Zeit die Inhalte lesen, verstehen, nicht-verstehen, annehmen, ablehnen, diskutieren und sich austauschen.

    Dazu gehört auch der Aufwand der Publikation, einschließlich Druck und Verteilung. Die Beteiligung vieler an einem Werk und/oder Vorhaben, welches bereits beim Halten in den Händen vorgenommen und umgesetzt wurde. Man ist nicht mittendrin, sondern dabei und demnach in der Folge, welche der subjektiven non-verbalen und verbalen Kommunikation und Produktion entspricht. Angefangen mit:in dem Author und dessen Interessen, wissentlich das diesem Prozess kein Ende gesetzt werden kann, da Bücher und Erzählungen auch weitergegeben werden. Die Anzahl der entstehenden und eventuell entstehenden Prozesse, Vorgänge, Abläufe lassen sich sowohl Prognostizieren, als auch Erfassen, und werden immer mit der Realität abweichend sein, da sich der Mensch und dessen Denken und Handeln (bsp. Informationsweitergabe, generationsbedingt) nicht erfassen lässt. Anhand von Standards lässt sich eine Dimension von Subjektivieren erfassen. Jedoch fehlt der persönliche Kontakt und somit ist das, was umgangssprachlich als „Geheimnis“ gilt, kein Geheimnis und nicht nicht-erfahrbar (auch kein offenes Geheimnis), sondern die durchgehende Parallele. Die andere Seite: Es gibt viele Seiten und jede dieser vielen Seiten hat mind. zwei Gegenüber, anstatt in der Regel ein sichtbares Gegenüber. 

    Das Wissen um tausende Bücher ist theoretisch, hypothetisch und materiell gebunden. Diese Begriffe beinhalten bereits die Subjektivität. Siehe auch Fantastisch und Phantastisch. Außerdem ist in der gesamten Kette zwar häufig die Rede von „Einer Logik …“, es sind jedoch mehrere, welche die Gedächtnisse sowie das Gehirn verarbeitet und erfasst.

    Zur Erfassung dieser Informationen wird kein Wissen um tausende Bücher benötigt,  sondern der Input, um das Verstehen-Wollen des Begriffs „Das Wissen um tausende Bücher“, das Schlagwort „Das Wissen um tausende Bücher, das Interesse, das recherchieren wollen. Es ist Verbindlichkeit enthalten.

    Das Einzelne ist ausreichend (RW: Der Wert im einzelnen Werk) und gibt mind. das enthaltene Wissen wieder und formt bzw. erweitert das Eigene. 

    Dieser Inhalt reflektiert zwar die Natur der Kommunikation, des Wissenstransfers, der Produktion, der Verbreitung, der Marktwirtschaft sowie die Subjektivität der Wahrnehmung, jedoch handelt es sich dabei primär um Informationsverarbeitung und Erfassung sowie das Anwenden verschiedener Techniken, Logiken und der Deduktion als Erweiterung und das mit dem Ergebnis eines eigenständigen Inhalts. Enthalten sind auch Induktion und Nicht-Interpretation. 

    Es werden die Grund- und Prinzipienmethodik, Modelle, die Ideen und Abläufe sowie die Kausalität in:mit Aufschreiben, Aussage und Betonung fokussiert. Es bestehen außerdem Abhängigkeiten zum genauen Wortlaut. Der genaue Wortlaut von Author:in kann nicht erfasst und wiedergegeben werden, sondern selbst definiert und entwickelt werden. 

    „Das Wissen um tausende Bücher“, in tausend Büchern und auch mit nur Einem. Und ein wichtiges Schlussendlich, nach welchem die Dekonstruktion ansetzen kann. 

  • Welche Filter und Filtermöglichkeiten fehlen häufig bei Menschen mit Asperger-Syndrom und Autismus

    Menschen mit Autismus haben häufig die fehlenden Fähigkeiten der Filterung bzw. Filtermöglichkeit(en). Man kann „fehlende Filter“ synonym verstehen. Ich kann mir vorstellen, dass das jedoch auch häufig für Missverständnisse sorgt.

    Bei Menschen mit Autimus ist die Selektivität / Selektierung häufig betroffen. Das bedeutet: Selektivierung (auch Selektion) und Selektierung kann ebenso eine Fähigkeit sein. Besonders betroffen ist die selektive Filterung sensorischer, sozialer und emotionaler Informationen und Verarbeitungen sowie die Verarbeitung. die Prozesse können ausgedehnter sein. Das wird häufig synonym mit „ausgedehnter“ und/oder „langsamer“ verstanden.

    Sensorische Filter: In diese Gruppe gehören u.a. Geräusche, Licht, Gerüche, Berührungen, Gleichgewicht sowie deren Ursachen und Auslöser (auch bei nicht vorhandenem Gleichgewich; Das fängt in:mit der Umgebung an, und kann sich auf das eigene Gleichgewicht auswirken. Auch die Wirkung auf ein Gleichgewicht und mit:in dem eigenen Gleichgewicht wird beobachtet und festgestellt.) sowie auch Körperwahrnehmung (Bsp. Gleichgewichtssinn). Es gibt auch weit verbreitete Schwierigkeiten/Herausforderungen mit der Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung. Auch ist das Erkennen bzw. Nicht-Erkennen solcher Schwierigkeiten/Herausforderungen weit verbreitet – wobei wir damit bei den sozialen Filtern sind.

    Soziale Filter: Gestik, Mimik (viele Menschen mit Autismus haben Herausforderungen/Probleme, nonverbale und verbale „Signale“ zu erkennen. Ich persönlich habe auch Herausforderungen, Ironie und Sarkasmus zu erkennen. Wenn ich das in einem Dialog erkenne, kommuniziere ich das auch. Und sei es nur mit der Frage/Feststellung: War das Ironie oder Sarkasmus?! Oder: „Das war Sarkasmus“, was häufig als Aussagenfrage kommuniziert wird. Die Person(en) gegenüber wirken häufig „begeistert“, „verwundert“ oder auch „realisitisch irritiert“. Mit Sicherheit ist häufig auch ein gedankliches „Meinte der das ernst, das ist doch wohl erkennbar.“ mit im Raum. @ll: Wenn dem so sein sollte; Ist auf beiden Seiten identisch. Nimmt sich also niemand was. Damit wurden auch kontextbezogene Kommunikation und Relevanzfilter thematisiert. Und es bleibt dabei: Es fällt vielen Menschen schwer. Ähnliches auch bezgl. Metaphern und impliziete sowie nicht-impliziete „Botschaften“. Vieles wird nicht automatisch gefiltert; Sei es nun autonom, heterogen, homogen, autodidaktisch oder/und didaktisch.

    Kognitive Filter und auch emotionale Filter: Ich bin ein Inseldenker. Ich denke und lerne mit vielen Denk- und Lernmustern und Schema(ta), autodidaktisch und didaktisch. Bei mir ist kognitiv vor emotional – zumal ich außerdem seit meiner Geburt emotionale Denk- und Lernschwierigkeiten habe, welche klinisch (medizinisch, psychologisch) und umgangssprachlich als emotionale Lernstörungen in Folge der biologischen, neuronalen, neurobiologischen Voraussetzungen geschimpft werden können. Dazu zählt auch affektive Lernstörung bzw. logischerweise in Folge auch Herausforderungen und Schwierigkeiten. Eine weitere Folge ist außerdem Alexithymie, welche ebenso Ursache sein kann.

    Neuronale Filter und Filterstörung(en)

    Neuronale Kommunikation und synaptische Dichte: Es gibt Studien, aus denen hervorgeht, dass sowohl weniger als auch mehr Synapsen eine Rolle spielen. Die synaptische Dichte (geringer, gleich oder höher) ist also mit-entscheidend. Das ist bei Menschen mit dem Savant-Syndrom ebenfalls gegeben. Die TU Dresden fand heraus, dass bei Autist:innen die Verarbeitung von Kommunikationssignalen bereits in der subkortikalen Hörbahn verändert ist. Das schlüsselt also die Konzentration der Signale, noch bevor die Signale das Bewusstsein erreichen. Ich hatte für mich vor über 25 Jahren mit Mnemotechnik sowohl Prozess „Bewusst-Ist“ und „Bewusst-Sein“ integriert, auch im Zusammenhang mit „Absolutes Gehör“. Selbiges auch mit Sensorik (also auch Empfindlichkeit und Überempfindlichkeit, Hochsensibilität und Hypersensitivität.

    Weitere Filterungen gibt es in den Bereichen neuronale Konnektivität und Struktur (RW Netzwerkstruktur), dazu zählen auch genetische Ursachen. Bei bestimmten genetischen Variationen (z. B. Fragiles-X-Chromosom) sind die neuronalen Filtermechanismen besonders stark betroffen.

    Menschen mit dem Savant-Syndrom

    Es kann verstärkt zu Überaktivitäten (ggf. auch „Hyperaktivitäten“) in bestimmten und auch spezialisierten Hirnarealen kommen, was häufig auch bei Menschen mit Autismus zu finden ist. Ebenso die Tatsache, dass neuronale Hemmmechanismen oft gestört oder abgeschwächt sind. Laut KI bedeutet das: Informationen und Verarbeitungen (nicht-kognitiv und auch kognitiv) werden nicht wie üblich gefiltert. Menschen mit dem Savant-Syndrom scheinen wohl stärker betroffen zu sein. Im Raum steht: Menschen mit dem Savant-Syndrom können viele Details gleichzeitig wahrnehmen und verarbeiten, bsp. bei der Reproduktion komplexer und nicht-komplexer Grundlagen (Musikstücke, Zeichnungen, Prozesse, Verarbeitungen…). Im Folgeschluss bedeutet es allerdings auch: Sensibilitäten, vor allem neuronal, kognitiv und nicht-kognitiv.

    Bei Menschen mit dem Savant-Syndrom entstehen die besonderen Fähigkeiten nach Entwicklungsstörungen und/oder Hirnverletzungen, wobei das Gehirn andere Areale funktional und nicht-funktonal „hochfährt“. Das beschreibt ebenfalls eine Grundcharakteristika, bezugnehmend auf die neuronalen, kogntivien und nicht-kognitiven Voraussetzungen und Gegebenheiten. Dieses „hochfahren“ entsteht also vor, in und während Konzentrationen (neuronal, kognitiv, nicht-kognitiv). Laut KI zeigen Menschen mit dem Savant-Syndrom oft eine geringe globale Vernetzung im Gehirn, aber „extreme“ lokale Spezialisierung. Für mich ist nachvollziehbar, das dahinter jedoch eine Auslastung bzw. Konzentration in:aus vielen Bereichen vorhanden ist und ggf. eine geringe globale Vernetzung vorhanden sein kann. Und das ist nicht nur bei Menschen mit dem Savant-Syndrom so, sondern auch bei Menschen mit Autismus.

  • Die Anwendbarkeit der Metakognition und die Tücken.

    Metakognition bedeutet einfach übersetzt: „Über das eigene Denken nachzudenken und die eigenen Denk- und Lernprozesse zu verstehen und zu kontrollieren.“ … so die Übersicht mit KI.

    Metakognition bedeutet auch, über das eigene Denken, das Denken über das Denken der anderen Menschen und die damit verbundenen Prozesse und Schemata (bsp. kognitives Schema, auch als ergänzende und erreichbare Insel bzw. betretbaren Raum) nachzudenken und die eigenen Denk- und Lernprozesse zu verstehen und verstanden zu haben, sowie verstanden zu haben und zu verstehen. Eine Beobachterposition ist erforderlich. Man kann dies auch als Theory of mind beschreiben.

    Was ist mit: Über das Gedachte nachdenken?

    Ich bin in der Annahme des Prinzips der Metakognition in den letzten Jahren auf Herausforderung gestoßen. Und zwar in der Verarbeitung und Anwendung des Prinzips der Metakognition als zusätzlichen Raum bzw. zusätzliche Methode, um mit der Metakognition zu denken und zu arbeiten. Es hat sich herausgestellt, dass es sich bei mir dabei um zusätzliche Prozesse handelt, welche quasi als Vervielfachungen, Doppelungen und zusätzliche Be- und Verarbeitungen zu verstehen sind, da ich die Prinzipien der Metakognition seit über 25 Jahren auf Basis Inseldenken, Mnemotechnik, Loci- und Routenmethodik, Gedächtnis- und Gedankenpalast sowie in der Übernahme / Annahme weiterer Denk- und Kommunikationsmodelle, Abgleichungen, Integration von Lern- und Denkprozessen verwende. Ich wende auch automatisiert Kommunikationsmodelle als Denkmodelle an. Das ist routiniert und war schon in der westfälischen Klinik in der Haard festgestellt worden. Dieses automatisierte, heteronome, teilweise autonome und autodidaktische Verhalten wurde ebenso in der Inselbegabung festgestellt. Psychologisch – und auch soziologisch – betrachtet, wohl eine Fähigkeit, welche als Savantfähigkeit beschrieben wird.

    Für mich jedoch seit über 25 Jahren – also auch vor, während und nach dem Feststellen der im Zusammenhang mit dem Savant-Syndrom typische Funktionsweise des Gehirns bzw. der Gedächtnisse – normal.

    Wenn ich mit visualisierten bzw. visualisierbaren und nicht-visualisierbaren Inhalten denke, und bspw. Bilder / Informationen und ähnliches abrufe („ich gehe auf einen Inhalt zu“), habe ich die Prinzipien der Metakognition zwangsläufig. Würde ich Metakognition als zusätzliches Modell anwenden, entstehen zwangsläufig Vervielfachungen. Dazu zählt, ganz banal, auch das über Kommunikationsmodelle bzw. Denkmethoden nachdenken und abgleichen bzw. während des Abgleichens nachdenken.

    Es dauerte lange, bis sich herausgestellt hat, dass sich eine Vervielfachung u.a. negativ auf typische, atypische und atypisch funktionale Abläufe auswirken kann. Dies dann mit anderen Modellen abzugleichen und Überschneidungen zu finden, ist ebenso umfangreich und entsprechend meiner üblichen, mir nähergebrachten Funktionsweise des Gehirns bzw. der Gedächtnisse eine Überkapazität. Um die übliche Funktionsweise ordentlich und stabil zu halten, gab man mir Loci- und Routenmethodik sowie Mnemotechnik mit. Demnach also auch, um das Gehirn bzw. die Gedächtnisse neuronal und kognitiv für und vor Überlastung und Überkapazitäten sowie deren Folgen, u.a. funktionelle Störungen, zu schützen. Die Methodiken und Technik ist schon vor dem Aufenthalt in der westfälischen Klinik in der Haard „intuitiv“ vorhanden gewesen und bekam quasi „Name und Stabilität anhand des bereits vorhandenen Denk- und Verhaltensmusters“. Das hatte sowohl aus psychologischer und aus medizinischer Sicht bzw. mit Berücksichtigung psychologischer und medizinischer Aspekte Effektivitäten.

    Ich dachte gerade über die Verbindung zur Gedächtniskunst nach. Ja, die Definition versteht Mnemotechnik, Loci- und Routenmethodik, Gedächtnis- und Gedankenpalast sowie viele weitere Denk- und Kommunikationsmodelle als Gedächtniskunst.

    Entsprechend des Prinzips eines „Daueraufhängers“ (Vervielfachungen, Dopplungen vermeiden): Wenn etwas intuitiv vorhanden ist, da es der typischen und auch atypischen Funktionsweise des Gehirns bzw. der Gedächtnisse entspricht, kann das einer zusätzlichen künstlerischen Anwendung entsprechen? Ja, durch Beobachtung und Feststellung einer anderen Person. Das ist mit Orientierung und Anwendung sowie Schlussfolgerungen abhängig. Identisch, wie im Zusammenhang mit Metakognition als zusätzliche Methode.

    Das Gehirn, die Funktionsweise des Gehirns bzw. der Gedächtnisse sind bereits vor der Geburt und in der Phase bis vor vollständige Entwicklung des Gehirns u.a. auf das Denkschema ausgelegt.

    Anhand mit Orientierung und mit Definitionen und Schlussfolgerung: Ja, auch künstlerisch. Kann und darf künstlerisch verstanden werden. Kommt wahrscheinlich nur selten dazu, dass jemand „künstlerisch“ oder „Was für eine Gedächtniskunst“ kommuniziert.

    Klar könnte nun ein „nachvollziehbar“ kommen. Ich kenne nur keinen anderen Menschen, welcher Gedächtnis- und/oder Gedankenpalast, Mnemotechnik(en) und/oder Loci- und Routenmethodik verwendet. Ich kann niemanden fragen, um Abgleiche zu haben. Demnach: Nein, der Aufwand mit künstlerischem, didaktischem und/oder autodidaktischem, auch kognitivem Aufwand, ist für mich nicht nachvollziehbar, mangels Abgleichfähigkeit.

    Kommen wir zu: Vergleiche. Nein. Würde ich einschätzen wollen, welcher Aufwand für Gegenüber gegeben ist, meine ich zu wissen, das Gegenüber eine neuronale und kognitive Auslastung hat. Ich habe als Grundlage meine neuronale und kognitive Auslastung, und auf einer Auslastungsbasis vergleicht man nicht.

    Nachstehend eine kurze Aufschlüsselung der Bedeutung der Begriffe funktional, atypisch und atypisch funktional im Kontext der Denk-, Verhaltens- und Lernprozesse:

    • Funktional: Die Prozesse erfüllen ihren Zweck. Abläufe und Ergebnisse sind eine Folge. Sie ermöglichen das Denken, Lernen und Handeln effektiv (wenn auch nicht zwingend in einer Weise, die andere als „normal“ empfinden).
    • Atypisch: Die Prozesse weichen von der neurologischen, kognitivien und/oder kommunikativen Norm ab (z.B. durch die automatisierte Integration von Gedächtnistechniken und die „spezifische“ Funktionsweise des Gehirns und der Gedächtnisse). Mit Kommunikativ ist die Kommunikation (neuronal, kognitiv …) gemeint. Dazu zählt auch verbales- und non-verbales Verhalten.
    • Atypisch funktional: Eine Kombination, die besagt, dass die Abweichung von der Norm (Atypik) gerade das ist, was das System funktionsfähig und effizient machen könnte.

    Das Denken über das Denken, mit dem denken… Vervielfachungen, „never ending stories“, und auch für sich alleine: eben aufwendig.

  • Verbindung Asperger, ICD Codes, Bezeichnungen von Störungen im Zustandekommen während und nach der NS-Zeit.

    Menschen, die Bezeichnungen prägten…

    Ich als Mensch mit Asperger-Syndrom habe keine Schwierigkeiten, mit dem Wort, dem Begriff und der Bezeichnung umzugehen.

    Zu Hans Asperger: Er wurde vor der NS Zeit geboren, er lebte in die NS-Zeit rein und verstarb nach der NS-Zeit.

    Ein klassisches Bild mit Fokus auf NS-Zeit: Es gibt verschiedene Gruppen: die einen schließen sich an, die anderen schließen sich woanders an…

    Es ist „leicht“, das Entstehen der Begriffe auf die NS-Zeit zu konzentrieren und mit Konzentrationen (auch im Sinne Prinzip, Funktionsweise Konzentration(en); Konzentrationslager, und das nicht nur im Zusammenhang mit Gefangenen-Lagersystem; auch mit Gesellschafts-Sammelsystem sowie anderen Formen von Konzentrationen) zu verstehen.

    Zu dieser Zeit lebte Hans Asperger.

    Es ist auch eine Zeit, in der die Forschung, auch rund um Psychologie (auch psychische, psychiatrische Störungen) eine „Hoch-Zeit“ hatte, gerade in einer Einschlägigkeit in Begriffs- und Bezeichnungsfindungen. Klassifikationen eben. Es ist daher auch nachvollziehbar, dass Menschen Assoziationen aufbauen und Bezeichnungen synonym verstanden und verstehen. Kein seltener „Klassiker“: Vorhandenes umbenennen und „Mainstream“, also verständlich machen.

    Während der NS-Zeit wurden zahlreiche Begriffe und Bezeichnungen für psychische Störungen geprägt oder ideologisch umgedeutet, um sie in das Konzept der „Rassenhygiene“ und der „Volksgesundheit“ einzubetten. Diese Sprache, und auch Schrift, diente nicht nur der medizinischen Klassifikation, sondern auch der Legitimation von Zwangsmaßnahmen wie Sterilisation und Mord. Mit Sterilisation ist die Säuberung und Reinigung des Volkes und Gesellschaft(en) im Volk bzw. den Völkern gemeint. Dazu zählten auch System und Systeme.

    Hier sind weitere Begriffe/Bezeichnungen/Konzepte:

    • Erbkrankheit/Erbkrankheiten (Schizophrenie, Manisch-depressive Erkrankungen, Epilepsie (auch Fallsucht), Chorea Huntington, „Schwerer Alkoholismus“, Geistige Behinderung).
    • Ballastexistenzen (Menschen mit psychischen und/oder geistigen Erkrankungen/Besonderheiten/Behinderungen etc. wurden als Ballastexistenz bzw. Ballastexistenzen bezeichnet und verstanden.
    • Euthanasie / Gnadentod: Die systematische Ermordung psychisch kranker Menschen wurde euphemistisch als „Euthanasie“ oder „Gnadentod“ bezeichnet. Die bekannteste Aktion war die „Aktion T4“, bei der über 70.000 Menschen in Tötungsanstalten ermordet wurden.
    • Erbgesundheitsgerichte (Diese Gerichte entschieden über die Zwangssterilisation von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Die Bezeichnungen suggerierten eine medizinisch-juristische Objektivität, obwohl sie ideologisch motiviert waren.
    • „Aktion Brandt“ (Ab 1943 wurden Patienten aus Anstalten in bombengefährdete Gebiete verlegt und dort durch Medikamente oder gezielte Vernachlässigung getötet. Auch hier wurde die Sprache verschleiernd eingesetzt.
    • „Gezielte Vernachlässigung“ beschreibt die psychische Zersetzungsarbeit der Stasi in der DDR, die darauf abzielte, das Selbstwertgefühl von Systemgegnern und Systemgegnerinnen zu untergraben, Angst und Verwirrung zu erzeugen und sie von ihrem Umfeld zu isolieren. Durch das gezielte Einschleusen von Misstrauen und das Erzeugen von Unsicherheit sollten Menschen psychisch zermürbt werden, was als eine Form der staatlich gewollten „Vernachlässigung“ im Sinne der psychischen Abwertung des Individuums verstanden werden kann.
    • Nervenheilanstalt, Irrenanstalt, Heilanstalt.
    • „Unwertes Leben“ (Ein zentraler Begriff der NS-Ideologie, unter dem psychisch Kranke, Behinderte und andere marginalisierte Menschen und Gruppen zusammengefasst wurden. Er diente als ideologische Grundlage für deren systematische Vernichtung.).

    „Heute“ weiß man, dass Erbgut keine alleinige Voraussetzung ist. Die Krankheitsbilder können auch ohne familiäres Erbgut entstehen. Mit familiärem Erbgut ist auch generationsbedingtes Erbgut gemeint, also Vererbung genetischer Merkmale über mehrere Generationen hinweg. Chromosome/Gene bauen nicht nur auf Erbgut auf. „Defekte“ können auch ohne erbliche Voraussetzungen entstehen. Es gibt verschiedene Faktoren, u.a. genetische Mutation, Umweltfaktoren, Epigenetik, Zufallsereignis. Zu Zufallsereignisse: Das finde ich paradox und einfach: Mutation?! Zufallsereigniss auch als Lückefüller für Situationen, welche einem unbekannten Faktor bzw. einer unbekannten Ursache zugeordnet werden können.

    Ich stelle mir vor: „Wenn man in der Lage ist, Veranlagungen auf Erbgut zuzuführen, dann geht es auch ohne Zuführung auf Erbgut, sondern auch einschließlich kausaler Zusammenhänge ohne Einbezug familiärer Voraussetzungen“. Das trifft auch auf die NS-Zeit zu. Die Wissensstände bzw. die Fähigkeiten waren da. Eine Folge einer „Mehrheit in Meinung“?

    Btw. Porsche war ein Gegner der NS und belieferte sie mit Fahrzeugen jeder Art. Das ist für mich weniger eine Überlebensstrategie, welche aktiv von Porsche angestrebt wurde, sondern eher auf die Erzwingungsmaßnahmen zu verstehen. Dies war zur damaligen Zeit groß in Industrie.

    Klar ist außerdem, dass es viele Mit- und Gegenläufer:innen gab. Es gibt viele Grundlagen, welche ein solches Verhalten nachvollziehbar machen. Pauschal auf NS-Anhänge beziehen: Keine schwierige Aufgabe, genauso einfach ist es jedoch auch, viele weitere Faktoren zu Berücksichtigen (Wie eben Erzwingungsmaßnahmen, auch durch nicht einmal staatliche oder teilstaatliche Organ-Mitglieder:innen).

    NS und Weitere waren großflächig verbreitet und suchten die Nähe zum Volk, insbesondere mit Knotenpunkten (bspw. Gesundheit). Dazu gehört auch Psychiatrie und Psychologie.

    Den 1. Weltkrieg kann man ebenfalls mit einbeziehen. Auch vor, während und nach dieser Zeit waren typisches Gesellschaftsverhalten eine Grundlage.

  • Die Logik des Unendlichen.

    Sie eignet sich zur Deduktion, Dekonstruktion, zum rationalisieren, zum verstehen, um sich damit auseinander gesetzt zu haben und um sich mit Bereichen auseinander zusetzen. Sie erzeugt tief- und weitgehende Denkvorgänge. Sie beschäftigt bis heute und wird immer beschäftigen.

  • Meine Diagnose/Feststellung des Savant-Syndroms

    Im hatte im Selbsthilfeforum von Aspies e.V. präzise Nachfragen zu meinem Savant-Syndrom erhalten. Hier ein Auszug aus dem Dialog, welcher zur Diagnose- und Therapiezeit gehört. Ich habe dies zum Anlass genommen und einige Inhalte aus der Nachricht nachstehend veröffentlicht.

    Damals (vor dem Jahr 2000) wurde bei mir das Asperger-Syndrom (F84.5 G) und das Savant-Syndrom als sonstige tief greifende Entwicklungsstörung (F84.8 G) diagnostiziert und festgestellt. Außerdem wurden eine geistige Behinderung sowie Lern- und Konzentrationsprobleme, also Störungen und Schwierigkeiten (bspw. affektive Lernstörung) festgestellt.

    Atypischer Autismus (F84.1 V) befand sich noch in Diagnose, Feststellung bzw. Therapie.

    Denkmuster/Denkschema(ta)/Kommunikationsmodelle: Inseldenken (siehe auch Insel-Modell), Loci- / Routen-Methodik, Gedächtnis- und Gedankenpalast, Mnemotechnik(en) und weitere Denkmodelle und -methoden, autodidaktisch und didaktisch. 

    „Ich beziehe mich sowohl auf den Zeitraum vor Diagnose/Feststellung, als auch während Diagnose/Feststellung bis einschließlich heute.

    Ich habe das kongenitale Savant-Syndrom. Dieses wurde bei mir zunächst in einer Stresssituation augenscheinlich vermutet, u.a. medizinisch/neurologisch nachgewiesen und im Späteren im Zusammenhang mit der Feststellung der Inselbegabung(en) und auch Hochbegabung untermauert (IQ, EQ). Zu diesem Zeitpunkt befand ich mich in der Kinder- und Jugenpsychiatrie zur Diagnose, Feststellung und Therapie des Asperger-Syndroms. Das Savant-Syndrom wurde in dem Zusammenhang auch mit atypisch funktionalem Autismus gebracht.

    Ich bin Gedächtnis-Savant und erreiche mehrere Inseln (damals auch als „weitere Teilbereiche“ beschrieben). Die Bereiche Kommunikation, Kunst, Mathematik, Musik, System/Organisation, Kalenderrechnen etc. gehören dazu.

    Grund- und Prinzipienverständnis: Schnelles Verständnis und die Entwicklung von eigenen Methoden und Routen in diesen und weiteren/neuen Bereichen und Themen.

    Gehirn- und Gedächtnisleistung sowie Wahrnehmung waren bereits vor Diagnose/Feststellung besonders ausgeprägt. Simultaneous perception und Priming sind gute und passende Begriff.

    Ich verfüge über ein absolutes Gehör. Zum Beispiel höre ich bestimmte Töne, Klangfarbe, Laute, Lautstärken der Stimme eines Menschen bzw. mehrerer Menschen intensiver und ggf. genauer, als die meisten Menschen. Insofern höre ich die Stimme eines Menschen anders. Die meisten anderen Menschen hören die Stimme dieser Person anders als ich. Es gibt Unterschiede in der Wahrnehmung.

    Ich bin außerdem hochsensibel und hypersensitiv.

    Auditive, kognitive, audio-visuelle und visuelle Fähigkeiten sind besonders ausgeprägt. Das empirische Verhalten ist ausgeprägt.

    Mir fehlen Filter, welche andere Menschen haben. Das sorgt für u.a. differenzierte und differenzierbare Wahrnehmung. Auf der anderen Seite kann dies auch leicht zu Störungen führen.

    Ich denke, arbeite und lerne mit Loci- und Routenmethodik (Gedächtnis- und Gedankenpalast) sowie mit weiteren Lernmethoden, autodidaktisch und didaktisch.

    Bei Kartenspielen war es häufig so, dass ich mir gut merken kann, welche Karten im Deck sind bzw. bereits gezogen wurden. Das lässt Rückschlüsse auf Karten im Umlauf zu. Interessant ist: Ich mag Puzzle, Brett- und Kartenspiele waren eher gesellschaftliches beteiligen müssen und wollen. Ich habe weniger gepuzzelt und mehr Brett- und Kartenspiele gespielt. Ich nutzte Mahjong gerne, ob allein oder zu zweit. Der Fokus liegt auf Umgang, Techniken, Bedeutung, das Verstehen und die Zeit.

    Zu Musik: Das war während der Feststellung des Savant-Syndroms bzw. der Inselbegabung(en) ein sehr interessanter Bereich. Ich konnte Musik nach einmaligem und mehrmaligem Hören bspw. mit einem Xylophon nachspielen, interpretieren und weiter interpretieren. Weitere Instrumente: Blockflöte, Klavier. Eine Triangel hat mich immer gereizt. Mehrere Instrumente zur selben Zeit waren nicht durchgängig möglich, jedoch phasenweise. Nach Wiedergabe von Musikstücken: Ich habe die Anzahl der „vorkommen“ von Instrumenten aufzählen können. Dazu auch die Anzahl der Wiederholungen. Ich konnte aufzählen, wie oft ein Instrument genutzt wurde. Ich konnte Zeitangaben tätigen. Es ist ebenfalls das Erkennen von Grundtönen festgestellt worden. Bsp: Ein schallisolierter Raum erzeugt Geräusche. Ich bin in der Lage, natürliche und technische Geräusche zu unterscheiden, dazu zählen auch Geräusche, welche nicht durch Bewegung entstanden sind.

    Die Interpretationsfähigkeiten sind festgestellt worden. Dazu auch die Reflexion und Schlussfolgerung des eigenen Denkens und Verhaltens.

    Ich habe mit beiden Händen und auch mit Füßen arbeiten können. Ich habe mit beiden Händen schreiben können, ohne Veränderung im Schriftbild. Das schlich jedoch aus, heute schreibe ich mit der rechten Hand. Angefangen habe ich mit links und rechts. Ich war auch in der Lage, auf zwei Seiten gleichzeitig zu schreiben; sowohl identische Texte, also auch unterschiedliche Texte. Es fiel zunächst nicht auf (weder mir, noch anderen), dass ich die linke Hand nicht mehr zum Schreiben nutzte. Das kann ich auf die Vergabe/Einnahme von Medikamenten zurückführen, welche ich im Zusammenhang mit dem Savant-Syndrom erhalten hatte. Vielleicht übe ich gelegentlich mal, wieder mit links zu schreiben.

    Ich habe fehlerfrei unbekannte Bücher und Texte vorlesen können. In der Schule über eine Unterrichtsstunde hinaus, auch vor mehr als einer Person (Bsp. Schulklasse). Das funktionierte auch mit Fachlektüre. Im Anschluss konnte ich Inhalte und Zusammenfassungen zusammenstellen sowie Angaben zu Text und Seite tätigen, sowie auch Seite und Text (Welcher Text kam auf welcher Seite vor, und auf Seite x kam Text mit Inhalt xyz.). Das lesen, schreiben und rechnen habe ich mir selbst beigebracht, also vor dem Kindergarten/bevor ich eingeschult wurde.

    Das Lernen viel grundsätzlich leicht, die Themen waren jedoch schnell „langweilig“. Ich habe mich häufig mit Bestandteilen und Themen befasst, welche quasi „außerhalb“ sind. Die Grundlagen und Prinzipien verstand ich recht schnell. Ich hatte häufig Schwierigkeiten, mich in der für ein Thema vorgesehen Zeit und für die Dauer der Zeit zu konzentrieren bzw. Themen zu fokussieren und die Konzentration auch aufrecht zu erhalten. In für mich interessanten Themen war ich steht’s vertieft, sodass ich mich nicht einmal bzw. nur selten gemeldet habe. Es flossen viele Umstände mit rein. Nicht nur schulische, viel mehr außerschulische Situationen.

    Ich finde das Verstehen des Begriffs und der Bedeutung/Definition „biografisches Gedächtnis“ interessant. Bis vor kurzem verwendete ich den Begriff in Eigennutzung nicht, sondern eher Arbeitsgedächtnis, Langzeit- und Kurzzeitgedächtnis. Das Drei-Speicher-Modell nach Atkinson und Shiffrin ist interessant und mir verständlich. Ich kenne das denken und arbeiten entsprechend prospektives Gedächtnis. Voraussetzung dafür sind z.B. u.a. Routen/Routine, zu erwartende/übliche/denkbare Szenarien, auch logische Schlussfolgerungen (bspw. auch Eingangs- und Ausgangssituation). Loci- und auch Routen-Methodik sind empfindlich.

    Für mich grundsätzliches zu Savant-Fähigkeiten/Begabung/Spezialinteressen: Grundsätzlich gehört für mich das Verstehen und Verarbeiten von Grundlagen und Prinzipien sowie die Ausarbeitung, und die Entwicklung und die Integration eigener Systematik und Methoden dazu. Darauf baut das Interesse und auch das Spezialinteresse eines jeden Menschen auf, ob nun Savant-Fähigkeiten oder nicht.

    Die Bezeichnung und Verwendung des Begriffs und des Wortes „Begabung“ erfolgt in der Regel durch ein Gegenüber während und nach Feststellung von Fähigkeiten. Identisches auch mit „erstaunlich“. Das Zustandekommen erfolgt also durch Beobachtung. Sowas ist nie eine Ein-Personen-Schiene. Ich selbst scheine unfähig, meine Fähigkeiten als „Begabung“ zu verstehen, vermarkten zu wollen und zu vermarkten. Ich verstehe es, wenn mein Gegenüber Fähigkeiten als „Begabung“ beschreiben würde. Allerdings: Wer verwendet heute noch den Begriff „Begabung“ in einem Gespräch? Ich neige dazu, zu rationalisieren.

    Ich nutze das Schreiben auch, um mich zu konzentrieren und zu sortieren.

    Ich habe meine „Fähigkeiten“, auch während und nach Feststellung durch die Psychiatrie, eher als normal und gewohnt wahrgenommen, routiniert. Das gilt auch für den Zeitraum vor Diagnose und Feststellung. Vielleicht fehlt mir aus diesem Grund der Fokus bzw. die Gewichtung mit Fokus, insbesondere zu dieser Zeit. Ich bin nie im Zusammenhang mit meinem Asperger-Syndrom, Savant-Syndrom und/oder Fähigkeiten „angeeckt“. Ein Verständnis musste weder die Umgebung außerhalb Familie aufbringen, noch der Großteil meiner Familie – da vollkommen normal. Klar, ich war mal der Streber oder Schleimer etc., damit hatte ich für mich jedoch nie Herausforderungen.

    Ein Zitat aus der eingegangenen Nachricht:
    „… Vielleicht aufgrund der zusätzlichen Savant-Fähigkeiten, was dich von den meisten Personen abhebt?“ Sehr interessanter Input. Es kam in meiner Schulzeit vor, dass bspw. Menschen mit Hochbegabung belächelt wurden, gemobbt wurden bzw. „angeeckt“ sind.

    Das, was als Savant-Fähigkeit beschrieben und verstanden wird, ist für mich jedoch nicht „zusätzlich“. Das waren für mich immer u.a. routinierte Abläufe. Klar, gelegentlich konzentriert man sich auf bestimmte Abläufe/Bereiche aufmerksamer und konzentrierter. Ich persönlich hatte schon immer meine Herausforderungen mit Menschen, welche sich abheben. Außerdem bin ich kein Freund der Stigmatisierung. Das erzeugt außerdem Desinteresse. Logischerweise will man selbst nicht dazugehören, zumal das nicht einmal meinem Charakter entsprach und entspricht. Daher war es nicht mal anstrengend, das zu „beherrschen“; und das mangels Notwendigkeit, Sinn und Zweck. Veranlagung Väterlicherseits scheint eine Grundlage (RW).“

  • Was ist das Autismus Spektrum?

    Die allgemeinen und spezifischen Definitionen lassen die Frage „Was ist das Autismus Spektrum?“ beantworten.

    Ich hatte vor Kurzem einen Termin. Mir wurde eine Frage a lá „Was ist das Autismus Spektrum?“ gestellt. Es stand „Das Autismus-Spektrum ist ein großes Spektrum“ im Raum. Ich sollte mir mein „Nehme ich mit und möchte ich mir in Ruhe Gedanken zu machen, um später auf sie zurück zukommen.“ auch im Privatleben integrieren. Ein Strukturieren mit: „Im Allgemeinen“ und „Für mich“ könnte auch nicht schaden. Es war eine interessante Situationen.

    Das Autismus Spektrum ist ein Spektrum: Ja, der Stand der Dinge entwickelt sich weiter und das mit dem Menschen. Ist das nicht eine Eigenschaft des Begriffs „Spektrum“? 

    Autismus Spektrum wird auch häufig synonym mit Autismus-Spektrum-Störung verwendet.

    Autismus-Spektrum-Störung ist ein Oberbegriff für eine Reihe von neurologischen bzw. neurobiologischen (ggf. auch kognitiven) Entwicklungsstörungen. 

    Sowohl Autismus Spektrum, als auch Autismus-Spektrum-Störung beschreiben neurologische Entwicklung und ein Vorhanden. Sie beschreiben außerdem Oberbegriffe im ICD 10 und ICD 11. Autismus-Spektrum lässt vielmehr die Verwendung und Anwendung „ohne Störung“ zu. Ein Potenzial: Autismus kann also auch ohne Störung verstanden und diagnostiziert werden.

    Es gibt keine „typische“ autistische Person. Stigmatisierung ahoj. Und ade.

    Die Begriffe und das Verständnis können Gesprächsthema sein.

    Nur ein Sammelbegriff? Nein.

    Weitere Eigenschaften des Begriffs Spektrum: Die Darstellung einer kontinuierlichen Reihe von Zuständen (auch Neuerungen), Merkmalen und/oder Werten, welche sich nicht zwangsläufig zwischen zwei Extremen erstrecken. Zentrale Eigenschaften und Folgen sind: Vielfalt und Bandbreite, Kontinuum, keine klaren Hierarchien, Dimensionalität und Mehrdimensionalität, Positionierung und Potenziale, Möglichkeiten der Erfassbarkeit.

    Zur Frage: Was ist Autismus Spektrum? Ein zu erforschendes Gebiet, in welchem man sich permanent weiterentwickelt und ein Spektrum, mit und in dem Menschen leben. Und mit dem viele Menschen Klarheit haben.

  • Eine Kontroverse: Eine isolierte Gabe inmitten von Defekten.

    … so und anders wurde das Savant-Syndrom, wahrscheinlich synonym mit Inselbegabung, durch Feststellung beschrieben.

    Diese Art der Festellungen kenne ich bereits über 25 Jahre. Sie findet sich auch auf dem Wikipedia-Artikel zu Inselbegabung.

    Es besteht das Potenzial vieler Schlussfolgerungen und Endeffekte. Diese Feststellung bzw. dieser Satz eignet sich wunderbar zur Deduktion, Dekonstruktion, Rationalisierung, auch von nicht-rational und irrational. Zur Erklärung und zum Verstehen. Es werden Gegenteile (Mitdenken und Gegendenken) provoziert.

    Es wird eine Fähigkeit als isolierte Gabe (Vorhanden-Ist) inmitten von Defekten beschrieben. Das lässt u.a. eine Reduktion und eine Konzentration auf „ein“ einziges Können zu. Inmitten von Defekten kann sich auf biologische, physische, neurologische und kognitive Voraussetzungen konzentrieren. Außerdem lässt es zu, dass mehrere Defekte bestehen.

    Weiter lässt es die Fokussierung auf Fähigkeiten zu, was wiederum für das Verständnis um: „Was ist mit dem Rest?“ zulässt. Dabei ist es unmöglich, dass ein Mensch ein einziges Können hat! Der Mensch ist in der Lage, zu leben, zu lernen, sich zu entwickeln bzw. bei einem Stand zu bleiben. Der Mensch ist auch in der Lage, einen anderen Menschen auf das Wesentliche bzw. sein Wesentliches, ggf. auch ein Wesentliches, zu konzentrieren (Siehe Verfasser der Feststellung „Eine isolierte Gabe inmitten von Defekten.“ Douwe Draaisma, 2006). Der Begriff „Inselbegabung“ trifft das Phänomen am ehesten. Der Umgang mit dieser Feststellung, diesem Satz, macht es unmöglich, ihn nicht zur Relativieren. Eine überaus intelligente Äußerung durch Douwe Draaisma.

    Ich hatte mich dabei erwischt, wie ich dem kontern wollte. Dabei kam heraus: „Teil“chen sind Teile, auch dem genauen Wortlaut entsprechend sowohl Teilchen, als auch Bestand“Teil“, siehe auch: Bestandteil. Ein Versuch, eine Dynamik der Physik, Astrophysik (Universum und so…), das Vorhanden-Ist des Menschen und die Soziologie einzufangen.

    Er kann beschreiben: „Klein“ ist eigenständig und vorhanden, bedarf keiner Konzentration oder Ableitung in Größen (bspw. Intelligenz). Sondern einen Teil, welcher bereits vorhanden ist und zum Bestand gehört. Trennung wo eine Trennung sein kann, nicht muss. Bezugnahme zu kollektives Ausdehnen, um bei der Sache zu bleiben und um erwähnt zu werden (was man meinem Versuch allerdings auch „Nachsagen“ könnte.). Konzentration: Weg vom Außen zum Wesentlichen. Weitere Schlagworte sind: Dimensionen und Heterogenität.

    Abstrakt: Der Mensch als Defekt (und Bestandteil in Gruppe/Umgebung, ergo: gleich mehrere Defekte in einer Umgebung?) im Hinblick auf eine Entwicklung und bisherige Schlussfolgerungen, auch um ein Phänomen zu beschreiben? Siehe Idiot-Savant bis aktueller Stand. Zum Veranschaulichen das Beispiel „Gruppenzwang/Gruppendynamik“, oder auch „Sprachreflexion.“. Da kann ich mich mit einordnen. Sprachreflexion ist einer der größten Übeltäter und eine Grundlage in Gruppendynamik, Gruppenzwang und im täglichen Gebrauch. Gemeint ist nicht zwangsläufig „aggressive“ Wortwahl, welche auf einen „abfärben“ kann, sondern der übliche und gewohnte Schrift- und Sprachgebrauch in jeder Umgebung.

    Früher gab es den Begriff: Idiot Savant. Dies entsprach einem früheren Typus im medizinischen und psychologischen Umfeld. Der Begriff „Idiot Savant“ wurde erstmals um 1870 verwendet und findet seinen Ursprung im französischen.

    Er setzt sich aus Idiot (für Privatperson, welche nicht an öffentlichen Angelegenheiten teilnimmt. Die Bedeutung wandelte sich zu „ungebildeter Mensch“ und „geistig eingeschränkt“. Also Menschen, welche sich aus dem öffentlichen Leben oder privaten Leben im Kontrast zum Rest einer/der Familie „abkapseln“.) und Savant (gelehrter, wissend und im lateinischen sapere, also „weise sein“. Es wird ein Mensch bezeichnet, welcher ein tiefes Wissen, starke Konzentration, starker Fokus, hohe Begabung hat.) zusammen.

    Warum relativieren wir?
    – Erklärungsversuche und Wissensaufbau (Verstehen wollen/müssen)
    – Komplexität der Umgebung und des Menschen.
    – Kausalität und kausale Zusammenhänge.
    – Sprache / Schrift formt Wirklichkeit. Ob faktisch oder phantastisch. Man möchte keine Missverständnisse oder Verletzungen.

    KI zeigt dann noch Inhalte wie „Philosophische Tiefe“.

    Hashtag: Was ist Tiefer? Tasse oder Teller? Oder! Die Oder ist ein Fluss. In Nordrhein-Westfalen gibt es außerdem einen Bach, der Oder heißt. Die größte Kaffeetasse fasst 26.939,22 Liter (Tonic World Center S.A. de C.V., Mexiko, Weltrekord vom 10.12.2022.). Eine typische Kaffeetasse in Deutschland fasst 150ml – 250ml. Das sind eine Menge Kaffeetassen.

    Um dabei zu bleiben: Inselbegabung ist auch Inselbegabung. Sie ist eine Fähigkeit, die auch mehrere Fähigkeiten beschreibt. Weitere Fähigkeiten lassen sich nicht ausschließen. Sie kann als Gabe verstanden werden. Logisch: Neuronales Netzwerk, kognitiver Bestandteil.

    Die Ergebnisse; also das, was man visuell, verbal und non-verbal zu verstehen bekommt, sind keine spontanen Einfälle oder zufällige Treffer. Dahinter stecken bewusste/teils bewusste und intentionale sowie unbewusst und automatische Gedanken- und Verarbeitungsprozesse. Gemeint sind auch intuitive Reaktionen oder bewusste und unbewusste Mustererkennung.

    Um den Wikipedia-Artikel zu zitieren: „Eine Inselbegabung ist eine besonders herausragende Begabung (Fähigkeit) in einem spezifischen Bereich („Insel“), die überwiegend bei Menschen mit geistiger Behinderung, tiefgreifender Entwicklungsstörung oder Hirnschädigung auftritt.“

    Jedoch nicht ausschließlich, da einschließlich.

    Zu „spezifischem Bereich“: Dieser lässt sich bspw. durch die Psychologie / Psychiatrie definieren und ausarbeiten, also anhand von Standards und orientierend sowie angepasst an Individualitäten des Menschen (bspw. Spezialinteressen).

    Der Begriff „Gabe“ vs. Fähigkeit(en), Interesse(n), Spezialinteresse(n).

    Der Mensch ist nicht nur ein komplexes und vollständiges System. Der Mensch hat ein vollständiges und komplexes System.